Car-Chaos: Die Stadt sucht eine Lösung

Touristen müssen auf dem Weg ins Stadtzentrum künftig vielleicht einen Umweg machen. Gehts etwa über die Allmend – oder gar über Emmen?

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Dicht aneinander geparkte Touristen-Cars am Donnerstag auf dem Schwanenplatz. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Dicht aneinander geparkte Touristen-Cars am Donnerstag auf dem Schwanenplatz. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Stadt Luzern soll für ihren Car-Tourismus ein Verkehrskonzept erstellen. Das schlägt der Kanton Luzern in seinem Agglomerationsprogramm vor. Ziel ist die Behebung der Verkehrsbehinderungen, die in der touristischen Hauptreisezeit durch Cars am Schwanen- und am Löwenplatz entstehen. Eine mögliche Lösung könnte ein «neuer Carparkplatz» sein, schreibt der Kanton. Wo dieser realisiert würde, ist noch offen. Mögliche Standorte könnten die Allmend oder gar ausserhalb der Stadtgrenzen sein.

Die Federführung für das Tourismus-(Bus-)Konzept hat das städtische Tiefbauamt. Dessen Leiter Martin Bürgi sagt: «Die Problematik ist komplex, es gilt Rücksicht auf die Bedürfnisse der Touristen zu nehmen.» Der Problemdruck dürfte sich in den kommenden Jahren verstärken, sagt Bürgi: «Wir gehen davon aus, dass der Tourismus eher zunehmen wird, was für die Stadt natürlich höchst willkommen ist.»

150'000 Franken schlägt das Aggloprogramm für «kurzfristige Massnahmen» zur Lösung der Car-Problematik vor. Umsetzung: zwischen 2015 und 2018.

Hugo Bischof

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