Car-Chaos: Mehr Personal für Sicherheit

Um die Sicherheit der Fussgänger am Schwanenplatz in Luzern zu erhöhen, wird das Sicherheitspersonal aufgestockt. Es geht dabei um die zu- und wegfahrenden Touristen-Cars.

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Gefährliche Situationen am Löwenplatz: Cars parkieren auf der Strasse, die Touristen steigen mitten in den fliessenden Verkehr aus. (Bild: Leserreporter)

Gefährliche Situationen am Löwenplatz: Cars parkieren auf der Strasse, die Touristen steigen mitten in den fliessenden Verkehr aus. (Bild: Leserreporter)

Der Schwanenplatz in Luzern gehört zusammen mit der Place Vendòme in Paris und der Plaza 66 in Schanghai weltweit zu den Top Drei des Uhrenverkaufs. Entsprechend rege ist der Carverkehr, der die Touristen zu den Uhrengeschäften bringt.

Seit zwei Jahren haben die Geschäfte am Schwanenplatz und am angrenzenden Grendel zusätzlich zu den städtischen Parkwächtern privates Sicherheitspersonal engagiert, um die Sicherheit der Fussgänger zu gewährleisten.

Laut Communiqué der Stadt Luzern vom Donnerstag wurde in dieser Woche das Sicherheitspersonal weiter aufgestockt. Von Montag bis Samstag zwischen 8.30 und 20 Uhr sind neu immer zwei Personen für die Einweisung der Cars tätig; zu den Spitzenzeiten von 15 bis 19.30 Uhr ist eine dritte Person vor Ort. Sonntags zwischen 16 und 19.30 sind jeweils zwei Personen im Einsatz.

Gefährliche Situationen am Löwenplatz: Cars parkieren auf der Strasse, die Touristen steigen mitten in den fliessenden Verkehr aus. (Bild: Leserreporter)

Gefährliche Situationen am Löwenplatz: Cars parkieren auf der Strasse, die Touristen steigen mitten in den fliessenden Verkehr aus. (Bild: Leserreporter)

Dieses Personal wird von den Geschäften am Schwanenenplatz und Grendel eingesetzt und vollumfänglich von diesen finanziert. «Diese durch die Geschäfte beauftragte und finanzierte Aufstockung macht es möglich, dass sich die städtischen Parkwächter verstärkt der ebenfalls anspruchsvollen Verkehrssituation am Löwenplatz widmen können», schreibt die Stadt weiter.

Die Sofortmassnahme wurde laut der Stadt bis auf weiteres eingeführt. Weitere Massnahmen zur Verbesserung der Situation, wie Markierungen oder kleinere bauliche Massnahmen, werden derzeit geprüft.

sda/bep/rem

Das Sicherheitspersonal am Schwanenplatz wird aufgestockt. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Das Sicherheitspersonal am Schwanenplatz wird aufgestockt. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)