Casino Luzern will keine Zürcher Konzession

Weniger Gewinn und weniger Ertrag - trotzdem sind die Verantwortlichen des Casinos Luzern mit dem Jahr 2010 zufrieden. Eine Markterweiterung nach Zürich oder Neuenburg kommt aber nicht in Frage.

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Das Casino Luzern will sich nicht in Zürich engagieren. (Bild: Esther Michel/Neue LZ)

Das Casino Luzern will sich nicht in Zürich engagieren. (Bild: Esther Michel/Neue LZ)

Der Gewinn der Grand Casino Luzern Gruppe ging im Jahr 2010 von 4,72 Millionen Franken auf 3,78 Millionen Franken zurück. Rückläufig ist auch der Konzernertrag: Er sank von 66,09 Millionen Franken auf 63,33 Millionen Franken.

Einbussen «auf Minimum beschränkt»

Unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Kosten im Zusammenhang mit dem Kauf der Casino Austria (Swiss) sowie der erschwerenden Bestimmungen des Gesetzgebers sei dies ein erfreuliches Resultat, teilte die Grand Casino Luzern Gruppe am Donnerstag mit.

Die Investitionen in Raucher- und Nichtraucherbereich hätten sich gelohnt, heisst es weiter: Die allgemein erwarteten Ertragseinbussen aufgrund der verschärften gesetzlichen Vorgaben hätten auf ein Minimum beschränkt werden können.

So sank der Bruttospielertrag von 50,56 Millionen Franken auf 48,94 Millionen Franken. Die Gästezahlen im Spielbereich bewegten sich mit rund 235'000 Eintritten auf der Höhe des Vorjahres (2009: 236'000).

Keine Markterweiterung

Im Frühjahr 2010 beschloss der Bundesrat, in der Stadt Zürich und in der Region Neuenburg zwei neue Spielbankenkonzessionen auszuschreiben. Die Grand Casino Luzern Gruppe prüfte eine Markterweiterung nach Zürich, entschied sich aber, auf eine Beteiligung an der Konzessionsvergabe zu verzichten.

sda/bep