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Cheerstrasse Littau: Bund kritisiert Kosten-Nutzen-Verhältnis

Für das 20-Millionen-Strassenprojekt erhält die Stadt Luzern kein Geld aus Bern. Es sei nicht erwiesen, dass der Ausbau zu einer deutlichen Verkehrsentlastung führt.
Robert Knobel
Auf diesem Abschnitt wird die Cheerstrasse umgebaut.

Auf diesem Abschnitt wird die Cheerstrasse umgebaut.

Bei der Förderung des Agglomerationsverkehrs erfüllt der Bund fast alle Wünsche aus Luzern: Er unterstützt das Agglomerationsprogramm Luzern mit 58 Millionen Franken. Das einzige Projekt, für das der Bund die Finanzierung verweigert, ist der Ausbau der Cheerstrasse in Littau (wir berichteten).

Nun liegt die detaillierte Begründung aus dem Bundeshaus vor: Das 20-Millionen-Projekt habe ein schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis, heisst es im Prüfbericht des Bundes. Es sei nicht erwiesen, dass die Cheerstrasse zu einer deutlichen Verkehrsentlastung führt, zudem sei die künftige Siedlungsentwicklung im Littauerboden noch unklar.

Über das Projekt wurde zweimal abgestimmt

Damit stützt der Bund die Argumente der Gegner der Cheerstrasse, die das Projekt als zu teuer und zu wenig nutzbringend kritisierten. Das Volk sagte 2017 knapp Ja zum Ausbau der Cheerstrasse – nun muss dies die Stadt vollständig selber bezahlen.

Abgestimmt wurde letztes Jahr übrigens nicht über die Gesamtkosten von rund 20 Millionen Franken, sondern über einen Zusatzkredit von knapp 5 Millionen Franken. Dies, weil die Littauer einen ersten Kredit bereits 2009 vor der Fusion mit der Stadt Luzern bewilligt hatten. Zur zweiten Abstimmung kam es, weil sich das Projekt in der Zwischenzeit stark verteuert hatte.

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