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CHENDERMONSCHTER: Hier sind die Kinder die Könige

Die Kinder sind an der Fasnacht unglaublich kreativ und zeigen am Chendermonschter ihre Grende. Der Aufmarsch überrumpelt selbst die Organisatoren.
Majestätisch! Drei Könige am Luzerner Chendermonschter. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Majestätisch! Drei Könige am Luzerner Chendermonschter. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

«Wo ist denn Matteo?» Der kleine Bub hört für einen Moment mit dem Trömmelen auf. Etwas erschreckt blickt er auf den Riesen-Schleckstengel, der ihn anspricht. Doch der Chupa-Chup ist ein lieber, bückt sich und streckt dem kleinen Matteo ein Zückerli entgegen. Derweil bekommt ein anderer Umzugsteilnehmer einen Zahnarztuntersuch. Mit dem Vergrösserungsglas wird der Zahnstein untersucht, ein Zahnbürstli mit Zahnpasta bestrichen und artig auf den Weg mitgegeben: «Nach Süssem immer schön Zähne putzen!»

Fünf Guuggenmusigen begleiten
Die Lollys, Zahnärzte und Zahnfräuleins waren nur eine Gruppe von Unzähligen, die gestern Nachmittag in der Luzerner Altstadt am Chendermonschter teilnahmen. Begleitet von den Guuggenmusigen Födlitätscher, Rüssbölle, Glatzestrahler, Chnuupesager und Wäsmali-Chatze haben über 1000 Kinder und Familien ihre zumeist sehr eindrücklichen, kreativen und farbenfrohen Grende präsentiert. Da waren Notärzte unterwegs, Riesenbabys, die Simpsons, acht Krokodile, Schlafwandler, die Heiligen Drei Könige, Pippi Langstrumpf mit Piraten, fischende Eskimos oder die Familie Feuerstein. Und Madame Bella führte ihren Hundesalon mitsamt einem kleinen Fifi spazieren.

Zu kleiner Brötli-Vorrat
Zum Dank winkte den Umzugsteilnehmern ein heisser Tee und ein Guuggerbrötli. Nur: Nicht für alle reichte der Vorrat der Süssteig-Tubas. «Wir waren vom Aufmarsch etwas überrumpelt. Obwohl wir mehr Brötli bestellt haben als letztes Jahr, hat es leider nicht für alle gereicht», bedauert Simone Wey-Glaus, die bei den Vereinigten Guuggenmusigen Luzern für das Chendermonschter verantwortlich ist. «Sicherlich auch dank dem Wetter war der Anlass ein Riesenerfolg mit total schönen, herzigen Sujets», freut sich Wey. Und sie verspricht: Für nächstes Jahr werden nochmals zusätzliche Guuggerbrötli bestellt.

Christian Bertschi

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