Chinesen erhalten ihr eigenes Zentrum

In Luzern soll in den nächsten Jahren ein China-Zentrum entstehen. Dieses soll den Wirtschaftsstandort Luzern stärken und als Begegnungsstätte dienen.

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Wirtschaftsförderer Patrik Wermelinger (Mitte) begrüsst Wang Bisheng (links) und Pai Kaixiong (rechts) zu informellen Gesprächen im Luzerner Hotel Montana. (Bild: Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Wirtschaftsförderer Patrik Wermelinger (Mitte) begrüsst Wang Bisheng (links) und Pai Kaixiong (rechts) zu informellen Gesprächen im Luzerner Hotel Montana. (Bild: Boris Bürgisser/ Neue LZ)

Luzern soll schon bald zur schweizweit wichtigsten Begegnungsstätte für chinesische und einheimische Unternehmer werden. Hier soll in den nächsten zwei bis drei Jahren ein China-Zentrum entstehen. «Viele chinesische Unternehmer wünschen vermehrt Kontakte zur Schweiz. Gleichzeitig möchte sich China in der Schweiz präsentieren», sagt Timo Heroth, Head of Training & Business Development des Tao China Zentrums Schweiz.

Die Tao China Zentrum Schweiz GmbH hat in der Tribschenstrasse in Luzern ihr Büro bezogen und treibt von dort aus die Realisierung des China-Zentrums voran. Die Suche nach Investoren und nach einem geeigneten Standort seien in vollem Gange.

Auch die Wirtschaftsförderung Luzern unterstützt das Projekt. «Damit hätte der Kanton Luzern einen erheblichen Wettbewerbsvorteil», sagt Patrik Wermelinger, Leiter Marketing und Promotion der Wirtschaftsförderung Luzern. «Das Zentrum könnte eine gute Einstiegshilfe für chinesische Unternehmen werden.»

Auch bei den Chinesen kommt die Idee für ein China-Zentrum in der Schweiz gut an. Wang Bisheng, Leiter des Ressorts Literatur und Kunst einer der grössten chinesischen Zeitung «People’s Daily», und Pai Kaixiong, Präsident des «People’s Literature Publishing House», haben sich mit dem Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren und Patrik Wermelinger zu einem informellen Austausch getroffen: «Ein solches Zentrum wäre sinnvoll», sagt Wang Bisheng. «Das Zentrum wäre eine schöne Brücke», ergänzt Pai Kaixiong.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.