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Chrampfen für den Nachwuchs

Der Skiclub Horw ist ein Helferverein der ersten Stunde. Mit den Einnahmen wird der Sportnachwuchs aus den eigenen Reihen unterstützt.
Die Helfenden des SC Horw sorgen seit dem ersten Marathon für feine Grilladen.

Die Helfenden des SC Horw sorgen seit dem ersten Marathon für feine Grilladen.

100 Jahre alt und kein bisschen müde. Der Skiclub Horw hilft auch im intensiven Jubiläumsjahr am SwissCityMarathon tatkräftig mit. Bis zu 30 Helferinnen und Helfer sind am Lauftag im Einsatz. Der Skiclub arbeitet bereits zum 13. Mal mit – also genauso lange, wie es die Laufveranstaltung gibt.

Der Festplatz Horw trägt massgeblich die Handschrift von Theo Niederberger. Als ehemaliger Skiclub-Präsident und erfahrender Organisator von Veranstaltungen an Grossanlässen wie eidgenössischen Schwingfesten entwickelte er ein Konzept und sorgte mit seinem Team für einen reibungslosen Ablauf. In den zehn Jahren als «Chef Festplatz Horw» blieb ihm vor allem der «Schnee-Marathon» von 2012 in Erinnerung. «Wir machten ein Defizit, sodass unsere Marathon-Kasse danach auf null stand.»

Einerseits betreiben Helferinnen und Helfer des Skiclubs Horw das Festzelt. Sie zapfen Bier, schöpfen Risotto und grillieren Würste. Am Buffet werden sie tatkräftig von der Männerriege Horw unterstützt. Andererseits ist der Skiclub (Mirjam Schumacher) für das Materialdepot in der Horwerhalle verantwortlich und verteilt Startnummern für das Maratholino-Rennen. Für die Infrastruktur und den Start des 10KM ist ein anderer Horwer Verein verantwortlich: die Leichtathletik-Vereinigung Horw, kurz LV Horw.

Helferbeiz als Dankeschön

Am Ende des Lauftages wird eine extra Helferbeiz eingerichtet. «Das habe ich bei anderen Grossveranstaltungen miterlebt und gesagt: Genau das machen wir bei uns auch», sagt Theo Niederberger. Eingeladen sind alle 200 Helferinnen und Helfer von den vielen Horwer Vereinen, die überall am SwissCityMarathon im Einsatz sind. Übrigens hat die heutige Präsidentin Thérèse Spöring ihre «steile» Karriere genau dort als freiwillige Helferin gestartet.

Geld für den Nachwuchs

Was motiviert den Skiclub Horw, am SwissCityMarathon zu arbeiten? «Ganz einfach: Wir wollen Geld verdienen», sagt Theo Niederberger. «Das Geld fliesst direkt in die Nachwuchsförderung. Der Skiclub übernimmt beispielsweise die Kosten für Kurse oder zahlt die Beiträge von jungen Sportlerinnen und Sportlern, die in regionale und nationale Kader kommen.» Um Geld für den eigenen Nachwuchs zu «verdienen», ist der Skiclub Horw auch seit Jahren am Luzerner Stadtlauf im Einsatz oder stellte dieses Jahr Helfer am eidgenössischen Schwingfest in Zug. Den Posten als Chef Festplatz Horw am SwissCityMarathon hat vor drei Jahren André Bösch übernommen.

Wie viele andere freiwillige Helfer steht Theo Niederberger als Chrampfer für den Nachwuchs auch in diesem Jahr wieder am Grill im Einsatz.

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