CHRISTKATHOLIKEN: Die «Andere» Kirche im Aufwind

Katholisch, aber ohne unfehlbaren Papst für die Christkatholiken ist dies seit 140 Jahren Realität. Neu ist, dass sie auch in Luzerner Zeitungen damit werben.

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Pfarrer Ioan L. Jebelean in der Kirche an der Museggstrasse. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Pfarrer Ioan L. Jebelean in der Kirche an der Museggstrasse. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Die Christkatholiken haben Zulauf wie schon lange nicht mehr. Seit der Papst den Holocaust-Leugner Richard Williamson rehabilitiert hat, suchen immer mehr Gläubige eine Alternative zur römisch-katholischen Kirche. «Seit Anfang Jahr hatten wir in Luzern bereits acht definitive Beitritte», teilt Anna Chudozilov vom Sekretariat der Christkatholischen Kirche Luzern mit. Die Kirchgemeinde zählt 390 Mitglieder und betreut weitere 130 Gläubige in der Zentralschweiz.

«Es gibt sie, die andere katholische Kirche!», verkündeten die Christkatholiken letzte Woche in einem Inserat in unserer Zeitung. Wozu braucht es bei dem Zulauf noch Werbung? «Ich stelle in Gesprächen fest, dass viele Leute eine Alternative suchen, aber zu wenig über die Christkatholiken wissen», sagt Ursula Limacher, Präsidentin der Christkatholischen Kirchgemeinde Luzern.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».