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CIRCUS MONTI: Verblüffende Magie und 10-Meter-Handorgel

Seiltanz, Diabolo, Zauber, Witz und ein schräger Drehrad-Artist, der die Kinder zum Lachen bringt – das ist der neuste Monti.
Hugo Bischof
Die Musik-Clowninnen Charlotte Wittmer und Ursina Gregori mit ihrer Handorgel. Sie lässt sich noch weiter ausziehen als auf dem Bild. (Bild PD)

Die Musik-Clowninnen Charlotte Wittmer und Ursina Gregori mit ihrer Handorgel. Sie lässt sich noch weiter ausziehen als auf dem Bild. (Bild PD)

Zum 30. Mal tourt der Schweizer Klein-Circus Monti durch die Schweiz, wiederum mit einem tollen Gesamtkunstwerk aus Akrobatik und Poesie. Diesmal beleben allerlei Lebenskünstler und lustige Gesellen die Arena – und bieten ihre circensischen Künste dar. Der Monti gastiert seit gestern in Luzern an seinem neuen Standort auf dem Parkplatz neben dem Lido-Tennisclub.

Lebendiger, warmer Sound

Das diesjährige Programm unter dem Motto «bonjour la vie!» ist sehr stark musikalisch geprägt. Sechs Musiker und sieben Instrumente, darunter Saxofon und Trompete – das ergibt einen lebendigen, warmen Sound (Komposition: Lukas Stäger). Die Cellistin Emanuela Kubit gibt dem Ganzen einen oft leicht wehmütigen Touch.

Bild: Circus Monti
Bild: Circus Monti
Bild: Circus Monti
Bild: Circus Monti
Bild: Circus Monti
Bild: Circus Monti
Bild: Circus Monti
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Circus Monti in Luzern

Und dann die Artisten: Scheinbar gelangweilt und wie zufällig lösen sie sich aus dem Gesamtensemble und bieten dann zum Teil ganz erstaunliche Nummern dar. Sehr gekonnt und abwechslungsreich ist das Seiltanz-Duo des Kanadiers François Bouvier und der Schweizerin Katharina Dröscher. Ganz schön hoch schleudern die beiden Diabolo-Artisten Tobias Muntwyler und Jacob Sharpe ihre weissen Spielgeräte in den Zelthimmel hinauf.

Ein Höhepunkt ist auch die komische Zauberei von Zirkusdirektor Johannes Muntwyler. Wie er seiner Partnerin Armelle Fouqueray stets wechselnde Kostüme auf den Leib zaubert – das ist Magie pur. Muntwyler erstaunt danach auch noch mit einer Multi-Jongliernummer.

Unglaubliche Körperverrenkungen

Gut zwei Stunden dauert die Aufführung. Langeweile kommt nie auf. Trapez, Bodenakrobatik, Besenjonglage – es läuft viel in der Arena. Die Kontorsionistin (Schlangenfrau) Anaëlle Molinario verblüfft mit fast unglaublichen Körperverrenkungen. Für viel Schmunzeln im Publikum sorgen die beiden Musik-Clowninnen Charlotte Wittmer und Ursina Gregori. Ihr Hauptarbeitsgerät ist eine überdimensionierte Handorgel. Ganz ausgezogen wird diese fast 10 Meter lang – wohl ein Rekord, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Handorgel dabei spielbar bleibt.

Für die meisten Lacher bei den Kindern im Publikum sorgt Aimé Morales mit seiner Drehrad-Nummer. Mit wirrer Frisur, schräger Gestik und viel artistischem Können sorgt der Venezolaner für allerhand witzige Kapriolen.

Weitere Aufführungen: heute Freitag, 14 + 20.15 Uhr, Samstag, 15 + 20.15 Uhr; Sonntag, 15 Uhr. Für diese Aufführungen gibts noch Tickets: 1. April, 20.15 Uhr; 2./5. April, 15 + 20.15 Uhr; 6. April, 15 Uhr. Vorverkauf: 056 622 11 22, www.circus-monti.ch oder Zirkuskasse.

Wettbewerb:3x2 Tickets zu gewinnen auf www.luzernerzeitung.ch/wettbewerbe

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