CITY-BEACH: 4000 wollten den neuen Stadtstrand sehen

Am Sonntag hat der Stadt-Strand auf dem Gelände neben dem Hotel Radisson für die Bevölkerung eröffnet. Der Ansturm war riesig, am Nachmittag mussten die Besucher teilweise draussen warten.

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An der internen Eröffnung vom Freitag gings noch ruhiger zu und her... Blick auf den Stadtstrand vom Badewächterturm aus. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

An der internen Eröffnung vom Freitag gings noch ruhiger zu und her... Blick auf den Stadtstrand vom Badewächterturm aus. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Michael Achermann von der Luzerner Eventagentur FirstSoirée, die den Stadt-Strand betreibt, nimmt Stellung.

Wurden Sie vom grossen Besucheransturm am Sonntag überrascht?

Michael Achermann: Wir hatten damit gerechnet, dass viele Leute kommen würden. Dass der Andrang aber dermassen gross sein würde, hat uns überwältigt. Allein am Sonntag wollten sich rund 4000 Besucher den Strand anschauen.

Für die 300 geladenen Gäste des Zmorge-Buffets stand eine einzige Kaffeemaschine und nur eine Saftpresse zur Verfügung. Sie schienen ziemlich überfordert zu sein ...

Achermann: Ja, am Morgen sind wir tatsächlich etwas ins Schleudern geraten, denn es standen deutlich mehr als 300 Leute auf dem Platz. Da wir zum ersten Mal so einen Strand betreiben und keine Erfahrungswerte haben, mussten wir an diesem Tag den einen oder anderen «Anfängerfehler» in Kauf nehmen.

Am Sonntagnachmittag mussten viele Leute draussen vor dem Eingangstor warten. Erst als andere den Strand verliessen, durften sie rein. Wird das so weitergehen?

Achermann:Wir gehen davon aus, dass der Ansturm in Zukunft nicht mehr dermassen gross sein wird wie am Eröffnungstag. Aus Sicherheits- und Qualitätsgründen haben wir uns entschlossen, nicht mehr als 1000 Besucher gleichzeitig aufs Areal zu lassen. Bei denjenigen, die am Sonntag draussen warten mussten, möchten wir uns entschuldigen.

Interview Pascal Imbach/Neue LZ