CITY BEACH: Strand: Sind Kosten realistisch?

Die Reaktionen zum Stadtstrand sind positiv. Nur die Finanzierung wird in Frage gestellt. Nun sagt der Projektleiter, wie sich die Sache rechnen soll.

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Der Vorreiter: Die Paris-Plage in der französischen Hauptstadt. (Bild Keystone)

Der Vorreiter: Die Paris-Plage in der französischen Hauptstadt. (Bild Keystone)

«Dieser Stadt-Strand ist eine super Sache. Aber wie soll sich die Investition von 1 Million Franken in nur drei Monaten lohnen?»: So reagierten viele Luzerner, als sie von den Plänen der Eventagentur FirstSoirée hörten, die beim ehemaligen Güterbahnhof von Ende Mai bis Ende August einen Stadt-Strand planen.

Möbel werden wiederverwendet
Projektleiter Michael Achermann sagt dazu: «Dieses Geld wird zu einem grossen Teil in das Mobiliar und in den Pool investiert. Und dieses Mobiliar werden wir in Zukunft wieder verwenden, auf diese Weise können wir es amortisieren.» Zwar liege der Fokus im Moment bei den Plänen für den Strand in diesem Sommer, sagt Achermann aber wenn die Sache ein Erfolg werde, «dann haben wir die Hoffnung, dass es den Strand in Luzern auch in kommenden Jahren wieder gibt». Weil im Jahr 2009 auf dem Areal hinter dem Bahnhof gebaut wird, müsste allerdings ein neuer Standort gefunden werden. Wo der Strand künftig liegen könnte, ist offen. «Solche Gelegenheiten wie jetzt beim ehemaligen Güterbahnhof entstehen oft kurzfristig», sagt Achermann.

Beiträge von Sponsoren
Im für die Agentur schlimmsten Fall wenn sie von der Stadt keine Bewilligung für den Strand bekommt «können wir unsere bestellten Möbel und den Pool für andere Events brauchen». Finanziert wird das Projekt unter anderem von privaten Sponsoren.

Martin Messmer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.