CITYRING LUZERN: Zwei neue Mini-Tunnels schlucken Leitungen

Um den Sonnenberg- und den Reussporttunnel in Luzern auf den neusten Stand zu bringen, sind komplexe Arbeiten nötig – und zwei neue Tunnels.

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Elektroplaner Daniel Lindemann zeigt im Reussport-Werkleitungsstollen die Leitungsschächte. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Elektroplaner Daniel Lindemann zeigt im Reussport-Werkleitungsstollen die Leitungsschächte. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das Projekt Cityring Luzern ist ein logistisches Monster. Die umfassende altersbedingte Gesamterneuerung der über 30-jährigen Sonnenberg- und Reussporttunnels kostet 400 Millionen Franken und dauert bis Juni 2013. «Im November beginnen die Hauptarbeiten an den beiden Röhren», sagt Franz Koch, Projektleiter beim Bundesamt für Strassen (Astra).

Unter und über den Autofahrern werden die komplexen Arbeiten an den beiden Werkleitungsstollen, den fünf Tunnelzentralen und den Kabel- sowie Wasserleitungen vorangetrieben.

Die Tunnel werden erneuert, ohne dass sie für den Verkehr längere Zeit gesperrt werden muss. Dazu sowie aus Sicherheitsgründen braucht es neue Wege für die ganzen Leitungen, die sich derzeit entlang der Tunnelwände und in der Fahrbahn befinden. Deshalb wurden der 670 Meter lange Reussport-Stollen und der 1430 Meter lange Sonnenberg-Stollen gebohrt.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.