CKW beharren auf ihrem Vertrag

Die CKW und sieben Gemeinden können sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Streitpunkt ist unter anderem die Vertragsdauer.

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Gespanntes Verhältnis: Die CKW und sieben Gemeinden konnten sich nicht auf einen Konzessionsvertrag einigen. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Gespanntes Verhältnis: Die CKW und sieben Gemeinden konnten sich nicht auf einen Konzessionsvertrag einigen. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) sind nicht bereit, ihre Konzessionsverträge für einzelne Gemeinden anzupassen. Damit sind die Verhandlungen zwischen dem Stromversorger und sieben Gemeinden auf ganzer Linie gescheitert.

Die Gemeinden Emmen, Dagmersellen, Horw, Meggen, Menznau, Rothenburg und Schongau, die sich zur Interessensgemeinschaft (IG) Konzessionsvertrag CKW zusammengeschlossen haben, hatten den CKW einen neuen Vertragsentwurf unterbreitet: Vom Konzessionsvertrag, den der Stromversorger bereits mit 67 Luzerner Gemeinden abgeschlossen hat, unterscheidet sich dieser in drei Punkten: Statt 20 oder 25 Jahre beträgt die Vertragsdauer lediglich 5 Jahre; er schliesst Industrie- und Parallelnetze nicht mehr aus, und er sieht keine Gleichbehandlungspflicht der Konzessionsgemeinden vor.

IG: «Zu wenig Spielraum»

Die CKW bleiben jedoch hart: «Wir wollen und können uns nicht von den mit dem Verband Luzerner Gemeinden vereinbarten Vertragsbestandteilen lösen», sagt Sprecherin Dorothea Ditze. 80 Prozent der Gemeinden hätten den bundesrechtskonformen Vertrag bereits unterzeichnet.

Reto Wyss, Gemeindepräsident von Rothenburg und Vertreter der IG stört sich daran, dass die CKW das Vertragswerk so «hart ausformulieren» und wenig Spielraum lassen.

Guy Studer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.