CKW kann Rückstellungen von 40 Millionen Franken auflösen

Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) kann Rückstellungen auflösen. Die Regulierungsbehörde hat für drei Jahre aus der Vergangenheit festgelegt, welche Kosten angerechnet werden dürfen.

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Das Logo von CKW am Hauptsitz in Rathausen.

Das Logo von CKW am Hauptsitz in Rathausen.

Bild: Urs Flüeler / Keystone (Emmen, 24. Januar 2020)

(sda/awp) Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (Elcom) habe mittels Verfügung die von der CKW anrechenbaren Energiekosten in der Grundversorgung für die Geschäftsjahre 2009/10 bis 2012/13 festgelegt, teilte die Axpo-Tochter am Dienstag mit. Man akzeptiere die Verfügung, und das seit Ende 2011 laufende Kostenprüfungsverfahren komme damit zum Abschluss.

Die von der Elcom verfügten Kostenkürzungen seien vorausschauend bereits berücksichtigt worden: Schon vor der definitiven Klärung durch die Behörde habe man die anrechenbaren Gestehungskosten rückwirkend neu berechnet und in diesem sowie im vergangenen Jahr eine Sonderreduktion auf die Energietarife gewährt, teilte die CKW mit. In verschiedenen Teilbereichen erkenne die Elcom die vom Unternehmen angewandte Methodik zudem an.

In diesem Zusammenhang gebildete Rückstellungen würden nun aufgelöst, hiess es weiter. Das wirke sich mit rund 40 Millionen Franken positiv auf das Betriebsergebnis (Ebit) 2019/20 aus.

Das Geschäftsjahr endet per Ende September, also am (morgigen) Dienstag. Der Jahresbericht soll am 9. Dezember veröffentlicht werden.

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