CKW-KONZESSIONSVERTRÄGE: Die Gemeinden setzen Geld aufs Spiel

Nur wer den neuen Vertrag bis Ende Jahr unterzeichnet, erhält eine Entschä­digung von bis zu 730'000 Franken. Trotzdem entscheiden mehrere Gemein­den erst 2010.

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(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

80 Luzerner Gemeinden sollten bis Ende 2009 den neuen Konzessionsvertrag unterzeichnen und damit den CKW ermöglichen, ihr Stromleitungsnetz auf öffentlichem Grund während weiterer 25 Jahre zu betreiben.

Das angestrebte Ziel erreichen die CKW und der Verband Luzerner Gemeinden (VGL), die den Vertrag gemeinsam ausgehandelt haben, nicht fristgerecht. Bisher haben lediglich 31 Gemeinden den neuen Vertrag gutgeheissen. Mindestens neun Gemeinden (Eschenbach, Hergiswil am Napf, Hitzkirch, Horw, Honau, Littau, Neuenkirch, Pfeffikon und Schongau) haben den Entscheid auf nächstes Jahr vertagt. Möglicherweise gesellen sich noch weitere dazu.

Die Vertragsgegner, die sich vorab aus Industrie- und Gewerbekreisen rekrutieren, setzen alles daran, möglichst viele Gemeinden zu bewegen, den Vertrag in der kommenden Generalversammlung abzulehnen.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.