CKW: Meggen weist Konzessionsvertrag zurück

An verschiedenen Gemeindeversammlungen im Kanton Luzern war der Konzessionsvertrag mit den Centralschweizerischen Kraftwerken ein Thema. Mit unterschiedlichem Ausgang.

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Strommasten und -leitungen beim Unterwerk Mettlen in Inwil. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Strommasten und -leitungen beim Unterwerk Mettlen in Inwil. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

An der Gemeindeversammlung in Meggen haben am Montagabend 201 Stimmberechtigte teilgenommen. Nach einer hitzigen und langen Eintretensdebatte wiesen die Stimmbürger mit 97 zu 78 Stimmenden den Konzessionsvertrag mit den CKW zurück. Mit der Rückweisung folgten sie einem entsprechenden Antrag der SVP.

Grossmehrheitlich dem Vertrag zugestimmt haben jedoch die 70 an der Gemeindeversammlung Anwesenden in Dierikon. So geschehen auch in Sursee, und Römerswil. Einstimmig dafür waren die 110 Teilnehmer der Gemeindeversammlung in Rickenbach. Mehr auseinander gingen die Meinungen in Ettwisil. Nach einer regen Diskussion wurde der Konzessionsvertrag schliesslich mit 47 Ja- zu 17 Nein-Stimmen gutgeheissen.

Auch an der Einwohnerratssitzung in Emmen am (heutigen) Dienstag wird das Thema für rauchende Köpfe sorgen. Hier hat sich die Industrie eingeschaltet. Sie ist bereit, im Falle eines Entscheids gegen den CKW-Konzessionsvertrag den Ausfall von 730'000 Franken aus eigener Tasche zu berappen.

Die CVP/JCVP von Emmen fordert den Gemeinderat in einer Motion dazu auf, ein Reglement über die Wirtschaftsförderung zu erarbeiten. Darin sei namentlich die Rückerstattung von Konzessionsgebühren an energieintensive Betriebe zu regeln, wie es in einer Medienmitteilung vom (heutigen) Dienstagmorgen heisst.

scd/red