CKW-Pläne drohen zu scheitern

Die geplante Solargrossanlage der CKW hat einen schweren Stand. Nun spricht sich auch der zuständige Regierungsrat indirekt gegen das Projekt aus.

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So sah die CKW die Solaranlage in Inwil. (Bild: Montage PD)

So sah die CKW die Solaranlage in Inwil. (Bild: Montage PD)

Die Pläne für die grösste Solaranlage der Schweiz in Inwil stossen bei den Behörden auf wenig Gegenliebe. Sowohl der zuständige Regierungsrat Robert Küng als auch der Inwiler Gemeindepräsident Josef Mattmann äussern sich im Vorfeld des Prüfungsverfahrens eher ablehnend.

Regierungsrat Küng (FDP) sagt gegenüber unserer Zeitung, seiner Meinung nach sollten Fotovoltaikanlagen eher nicht auf der grünen Wiese, sondern auf bereits bebauten Flächen entstehen. Ähnlich skeptisch tönt es beim Inwiler Gemeindepräsidenten Mattmann (FDP): «Persönlich bin ich gar nicht begeistert. Die Anlage würde inmitten von Landwirtschaftsland zu stehen kommen. Da habe ich Bedenken.» Eine abschliessende Meinung könne er aber erst am Ende der Vorprüfung abgeben.

Sowohl Küng als auch Mattmann betonen, dass sie mit ihren Aussagen der offiziellen Prüfung des Projekts nicht vorgreifen wollen.

CKW reichen Gesuch ein

Die CKW sind weiter optimistisch. Die Umweltverträglichkeitsprüfung habe keinen Punkt ergeben, der gegen die Weiterführung des Projekts spreche. Die CKW wollen diese Woche das Gesuch für die Vorprüfung einreichen.

Thomas Oswald

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