CKW-STROM: Abtrünnige arbeiten an neuem Vertrag

Der neue CKW-Vertrag stösst bei ihnen auf Ablehnung: Jetzt schreiben sechs Gemeinden an einem Alternativvorschlag. Der Vertrag soll weniger lang gelten.

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Der Streit um die CKW-Verträge geht in eine neue Runde. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Streit um die CKW-Verträge geht in eine neue Runde. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Sechs Gemeinden, in denen der neue Stromkonzessionsvertrag mit den Centralschweizerischen Kraftwerken (CKW) auf Ablehnung stösst, haben sich zusammengeschlossen. Rothenburg, Emmen, Meggen, Horw, Menznau und Dagmersellen arbeiten an einem Alternativvertrag.

Die Laufzeit soll wesentlich kürzer sein. Die Verträge, die die CKW bisher mit 65 Gemeinden erneuert haben, laufen über eine Dauer von 25 Jahren.

Die Gemeinden haben einen Anwalt engagiert. «Wir wollen nicht den Rechtsweg beschreiten», betont Reto Wyss, Gemeindepräsident von Rothenburg. Es gehe darum, für den Strombereich einen Sachverständigen beizuziehen. «Ein Gebiet, in dem kein Gemeinderat behaupten kann, dass er wirklich sattelfest ist.» Der Anwalt stamme nicht aus dem Kanton Luzern.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.