CKW verteidigen ihr Riesenprojekt

Trotz Widerstand halten die CKW am Solarkraftwerk in Inwil fest. Projektleiter Peter Suter sagt, warum, und erklärt, wie die CKW vom Atomstrom wegkommen wollen

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Peter Suter von den CKW auf dem Dach des Schulhauses Krauer in Emmenbrücke, wo die CKW bereits eine Solaranlage betreiben. (Bild: PD)

Peter Suter von den CKW auf dem Dach des Schulhauses Krauer in Emmenbrücke, wo die CKW bereits eine Solaranlage betreiben. (Bild: PD)

So sah die CKW die Solaranlage in Inwil. (Bild: Montage PD)

So sah die CKW die Solaranlage in Inwil. (Bild: Montage PD)

Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) kämpfen trotz Skepsis von Regierungs- und Gemeinderat weiter für das grösste Solarkraftwerk der Schweiz in Inwil. Die Anlage könne nicht einfach auf mehrere Dächer verteilt werden, sagt Peter Suter, Leiter Neue Energien bei den CKW. «Über mehrere Dächer hinweg diese Tests zu fahren, wäre nicht im Sinne der Betriebe, die ihre Dächer zur Verfügung stellen. Die sind auf eine sichere Stromversorgung angewiesen. Da könnten wir nicht zu Forschungszwecken einfach die Anlage abschalten.»

Suter erklärt, dass die CKW keinen Plan B habe. «Wir wollen die Gesellschaft und die Politik überzeugen, dass übergeordnete Gründe und ein öffentliches Interesse für den Bau sprechen: als einmalige Testanlage und als innovatives Luzerner Kraftwerk.»

Thomas Oswald

Das Interview mit Peter Suter lesen Sie am Freitag in der Neuen LZ und im E-Paper.

Podiumsdiskussion zu Solaranlagen

«Brauchen wir Solarkraftwerke auf der grünen Wiese?» Zu dieser und anderen Fragen diskutieren Stromfachleute am Donnerstag, 18. Oktober, um 18 Uhr im Verkehrshaus in Luzern. Teilnehmer sind Patrick Hofer (Leiter Renewable Energy Systems Meyer Burger Technology AG), Leo Müller (CVP-Nationalrat, Ruswil), Thomas Nordmann (Fotovoltaik-Pionier), Raimund Rodewald (Geschäftsleitung Stiftung Landschaftsschutz Schweiz) und Peter Suter (Leiter Erneuerbare Energie CKW). Geleitet wird das Gespräch von Jérôme Martinu, stellvertretender Chefredaktor der «Neuen Luzerner Zeitung». Der Eintritt ist frei.