CKW verzichten auf Spannungserhöhung

Im Rontal wird die Transportkapazität der Hochspannungsleitung zwischen Rathausen und Dierikon nicht erhöht. Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) haben ein entsprechendes Gesuch zurückgezogen.

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Die CKW verzichten auf eine Erhöhung der Stromspannung in Rontal. (Bild: Symbilbild/Neue LZ)

Die CKW verzichten auf eine Erhöhung der Stromspannung in Rontal. (Bild: Symbilbild/Neue LZ)

Weil im Rontal viel gebaut wurde, stieg in den letzten Jahren der Stromverbrauch. Wie die CKW am Dienstag mitteilten, wollten sie die Spannung der Leitung von 50 auf 110 Kilovolt erhöhen, damit mehr Strom transportiert werden kann. Um die Spannung erhöhen zu können, braucht die CKW die Einwilligung der Eigentümer der betroffenen Parzellen. Diese bekämpften das Vorhaben teilweise mit Einsprachen.

Nach Angaben der CKW wechselten wegen der starken Bautätigkeit während der fünfjährigen Verfahrensdauer zum Teil die Grundeigentümer der betroffenen Parzellen. Dies und ein Bundesgerichtsurteil bewogen die CKW dazu, das Projekt zu stoppen.

In dem Urteil gab das Bundesgericht der Aargauer Gemeinde Riniken im Streit mit dem Energiekonzern Axpo Recht. Es ebnete den Weg, dass Hochspannungsleitungen vermehrt unterirdisch verlegt werden müssen.

Wie die CKW im Rontal nun weiter vorgehen, ist offen. Es würden verschiedene Handlungsoptionen geprüft, teilten sie mit.

sda/zim