CKW: Zu wenig Wind – CKW blasen Projekt ab

Die CKW werden in Escholzmatt keine Windturbine bauen. Die Windstärke liegt «massiv unter den Erwartungen».

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Roland Aregger hat auf dem Feldmoos in Rengg im Entlebuch die Windpower AG gegründet. (Archivbild Marius Schären/Neue LZ)

Roland Aregger hat auf dem Feldmoos in Rengg im Entlebuch die Windpower AG gegründet. (Archivbild Marius Schären/Neue LZ)

Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) verzichten in Escholzmatt auf den Bau eines Windrads. Nach gut einein­halbjährigen Windmessungen im Gebiet Ilmiboden kommen die CKW zum Schluss, dass sich dort der Betrieb einer Wind­turbine wirtschaftlich nicht lohnt.

«Die Auswertung hat einen Jahresmittel­wert ergeben, der massiv unter den Erwar­tungen liegt», teilten die CKW dem Escholzmatter Gemeinderat schriftlich mit. Ob die CKW auch an den beiden Standorten in der Gemeinde Entlebuch auf den Bau einer Windkraftanlage verzichten müssen, sei noch nicht entschieden, sagt CKW-Sprecherin Vanessa Ghilardi auf Anfrage.

Eignet sich der Wind im Kanton Luzern definitiv nicht für grosse Windkraft­anlagen? Der Stromproduzent CKW räumt ein, dass Ilmiboden in Eschol­zmatt zu den drei erfolgversprechendsten Standorten für Windkraft im Entlebuch zählte. CKW-Sprecherin Ghilardi hält schliesslich fest: «Es kann immer noch einzelne Standorte geben, die bessere Windverhältnisse aufweisen.»

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.