CLUBSZENE: Volle Clubs – die Zeitbombe tickt

Regelmässig lassen die Clubs mehr Besucher rein als sie dürfen. Das kann gefährlich werden. Die Feuerpolizei kontrolliert – und warnt.

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Volle Club, wie hier im Opera, können gefährlich werden. (Bild pd) (Bild: PD)

Volle Club, wie hier im Opera, können gefährlich werden. (Bild pd) (Bild: PD)

Überfüllte Clubs sind in Luzern keine Seltenheit. Zu grossen Zwischenfällen ist es bisher zwar nicht gekommen, aber die Zeitbombe tickt. Ein Luzerner, der selbst in der Clubszene arbeitet, berichtet, dass einzelne Türsteher auf Anweisung des Chefs immer wieder vorsätzlich zu viele Leute hereinlassen. «Es überrascht mich, dass es in Luzern bis jetzt noch nie Verletzte gab. Wenn in einem der überfüllten Clubs ein Feuer ausbricht, kann es schlimm enden.»

Auch die Behörden sind sich dieser Gefahr bewusst. «Bricht in einem vollen Club Panik aus, wird es gefährlich», sagt Edi Unternährer, Chef der Luzerner Feuerpolizei. Deshalb kontrollieren Unternährer und seine Leute die Luzerner Clubs in unregelmässigen Abständen auf ihre Sicherheit und die Besucherzahlen.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».