CO2-Gesetz
Die Junge Mitte Uri will mehr Umweltschutz

Die Jungpartei fasste an ihrer Generalversammlung die Parolen für die kommenden Abstimmungen.

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(nke) Die Junge Mitte Kanton Uri blickt auf ein ruhiges Jahr 2020 zurück. Am 7. Mai traf sich die Partei zur Generalversammlung via Videokonferenz. Im Herbst setzte man sich besonders für die Konzernverantwortungsinitiative ein, was aber nicht das gewünschte Resultat brachte, teilt die Partei mit.

Die Vorstandsmitglieder Marco Planzer und Ralph Bomatter vermeldeten im Vorfeld der Generalversammlung nach langjähriger Tätigkeit ihren Rücktritt. Die frei gewordenen Vakanzen konnten im Vorstand intern neu besetzt werden. Emilie Gisler, Nina Gisler und Tobias Schilter stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig wiedergewählt.

Viermal Ja und zweimal Nein

Die Parolenfassung wurde vor der Versammlung per Umfrage ausgefüllt. Die Junge Mitte Kanton Uri lehnte die beiden Agrar-Initiativen ab. Die Anliegen der Initiativen seien zwar richtig, aber die Auswirkungen zu ungewiss, fasste ein Mitglied die Initiativen zusammen. Wenig Diskussionen entstanden beim Covid-Gesetz und dem CO2-Gesetz. Das Letztere sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, es müssen aber in Zukunft noch weitere Schritte unternommen werden, um die Auswirkungen des Klimawandels zu vermindern, meinte Tobias Schilter. Das Resultat des Terrorismusgesetzes war ebenfalls deutlich, alle Abstimmenden sprachen sich dafür aus. Genauso klar war das Ja zum Budget für die neue Wäscherei.