COMING-OUT-DAY: Die Homosexuellen fordern mehr Anerkennung

Die Luzerner Lesben und Schwulen fühlen sich von der Politik übergangen. Sie fordern den Kanton auf, die Integrationsarbeit der homosexuellen Organisationen moralisch und finanziell zu unterstützen.

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Teilnehmer der Gay Pride, dem lesbisch-schwulen Festival, auf dem Löwenplatz Luzern. Archivbild Neue LZ.

Teilnehmer der Gay Pride, dem lesbisch-schwulen Festival, auf dem Löwenplatz Luzern. Archivbild Neue LZ.

Die Homosexuelle Arbeitsgruppe Luzern (Halu) lancierte ihren Aufruf am Samstag anlässlich des Coming-Out-Days. An diesem Tag fordern die Lesben und Schwulen in der ganzen Schweiz mehr Achtung und Toleranz.Die Homosexuellen fühlen sich von der Politik vernachlässigt.

Gerade das bürgerliche Lager habe grosse Berührungsängste mit dem Thema, schreibt die Halu. Dabei gehörten die Homosexuellen zu den Bevölkerungsgruppen mit dem grössten Diskriminierungspotential.

Die Halu kritisiert, dass sie fast 30 Jahre nach der Gründung vom Kanton weder finanziell, ideel noch materiell unterstützt werde.

Sämtliche Gesuche seien negativ beantwortet worden. Dies zeige, welche Wertschätzung die Telefonberatung und andere Angebote der Halu bei den Regierungsräten hätten.

sda