Die Arbeitslosenquote steigt in allen Zentralschweizer Kantonen

In der Coronakrise sind die Arbeitslosenquoten in sämtlichen Zentralschweizer Kantonen im April gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat waren insgesamt über 1300 Stellensuchende mehr registriert.

 
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(sda) Die Gesamtzahl der Personen, die eine Stelle suchten, lag in den sechs Kantonen bei 15'387, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Die meisten Stellensuchenden hat Luzern mit 8395 Personen. In Zug sind es 2795 und in Schwyz 2526.

Den höchsten Anstieg vermeldete Uri mit einem Plus von 21,3 Prozent, gefolgt von Obwalden (+13,1 Prozent) und Schwyz (+10,3 Prozent). Auch bei der Arbeitslosenquote verzeichnet Uri den höchsten Anstieg mit 0,4 Prozentpunkten und liegt damit bei 1,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquoten in sämtlichen Zentralschweizer Kantonen sind aber deutlich unter dem Schweizweiten Wert, der von 2,9 auf 3,3 Prozent wuchs. Am höchsten ist die Quote in Zug (2,5 Prozent/+0,2), gefolgt von Luzern (2,3 Prozent/+0,3). Schwyz und Nidwalden liegen bei 1,6 Prozent (je +0,2), und Obwalden bei 1,4 Prozent (+0,3).