Corona
Lockerungen im Luzerner Sexgewerbe – übrige kantonale Massnahmen bleiben

Der Regierungsrat hat beschlossen, die Schliessung der Erotik- und Sexbetriebe sowie das Verbot der Sexarbeit im Kanton Luzern per 21. April aufzuheben. Die übrigen kantonalen Massnahmen werden vorerst bis Ende Mai 2021 verlängert.

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(zim) Der Bund hat am 14. April verschiedene Lockerungen der Coronamassnahmen bekannt gegeben. Vor diesem Hintergrund hat der Luzerner Regierungsrat beschlossen, die Schliessung der Erotik- und Sexbetriebe und das Verbot der Sexarbeit im Kanton Luzern per Mittwoch, 21. April, aufzuheben. Diese Massnahme hat der Kanton Luzern ergänzend zu den Massnahmen des Bundes beschlossen, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Luzern vom Dienstag.

Schutzkonzepte müssen eingehalten werden

Der Betrieb dieser Einrichtungen beziehungsweise die Erbringung sexueller Dienstleistungen ist nur unter Anwendung von Schutzkonzepten erlaubt, welche mittlerweile auch für die Erotik- und Sexbranche bestehen.

Da die epidemiologische Lage nach wie vor angespannt ist, hat die Luzerner Regierung weiter beschlossen, die übrigen kantonalen Massnahmen in der Covid-19-Verordnung vorerst bis am 31. Mai zu verlängern. Es sind dies die Regelung des Besuchsrechts in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und Kurhäusern, die Einstellung des Nachtnetz-Angebots im öffentlichen Personenverkehr, die Festlegung der Pflichten der Betreiberinnen und Betreiber von Einrichtungen und Betrieben mit Maskenpflicht und die Maskenpflicht bei Personentransporten im Individualverkehr.

Die wichtigsten vom Bund beschlossen Lockerungen

Seit Montag, 19. April, dürfen schweizweit unter anderem die Gastronomiebetriebe ihre Aussenterrassen wieder betreiben, sind Sport- und Fitnesscenter wieder offen, dürfen Innenbereiche von Freizeit- und Kulturbetrieben eingeschränkt wieder geöffnet sein, sind Veranstaltungen mit begrenztem Publikum wieder möglich und ist Präsenzunterricht an Hochschulen wieder zulässig.