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Luzerner Gastronomen rufen zu Protest auf – Demonstration in der Stadt geplant

Am kommenden Dienstag wollen Luzerner Wirte auf die Strasse gehen. Damit wollen sie der Forderung nach höherer Entschädigung Nachdruck verleihen.

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(spe) Restaurants, Bars, Veranstaltungslokale und Eventveranstalter müssen ab Dienstag erneut schliessen. So wollen es die verschärften Coronamassnahmen des Bundes. Lieferdienste und Take-Aways dürfen geöffnet bleiben. Die Branche fordert vom Bund eine Entschädigung dafür und die Luzerner Gastronomen rufen deswegen zu einer Kundgebung am Dienstag, 22. Dezember auf. Mit einem Demonstrationszug durch die Stadt Luzern wollen die Luzerner Gastronomen auf ihre Situation aufmerksam machen.

Sie fordern von Bund und Kanton rückwirkend per 1. Dezember konkret:

  • Umsatzentschädigung in der Restauration von 30% des Vorjahresmonats als àfonds-perdu-Betrag.
  • Anpassung der Härtefallregelung: Abrechnung des Umsatzeinbruches pro Quartal und eine flexiblere Zusammensetzung von Krediten und à-fonds-perdu-Beträgen zugunsten der Antragsteller.
  • Unterstützung Mieten und Pachten: Mieter, Vermieter und Kanton sollen zu je einem Drittel die Kosten tragen.

Mit diesen Massnahmen soll die Liquidität kurz- sowie langfristig sichergestellt werden, heisst es in der Medienmitteilung von Gastro Luzern weiter. Dies sei unter anderem wichtig, um Lieferanten, 13. Monatslöhne und Versicherungsprämien zu bezahlen sowie anstehende Investitionen zu tätigen. Es würde zudem dazu beitragen, dass Lernende weiter ausgebildet werden könnten. Ein Weiterbestehen der Branche helfe der gesamten Zentralschweiz.