Coronamassnahmen

Luzerner Skigebiete bleiben bis mindestens am 7. Januar geschlossen

Die Luzerner Regierung schliesst sich jener des Kantons Schwyz an und lässt die Skigebiete zu. Bis sich die breite Bevölkerung impfen kann, dauert es noch Monate.

Lukas Nussbaumer
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David Kurt

Vor dem 8. Januar kann im Kanton Luzern kein Skigebiet Gäste empfangen. Das hat das Gesundheits- und Sozialdepartement von Guido Graf am Dienstagmittag entschieden. Das heisst: Ski- und Sessellifte, die zugehörigen Skipisten, Schlittelwege, Installationen wie beispielsweise Snowparks und andere Schneesportanlagen bleiben für die Bevölkerung geschlossen. Bahnen, die eine Erschliessungsfunktion im Sinne des öffentlichen Verkehrs erfüllen, bleiben offen. Spazierwege und Langlaufloipen sollen der Bevölkerung ebenfalls weiterhin zur Verfügung stehen.

Der Reproduktionswert liege zwar knapp unter 1, jedoch immer noch über dem Schweizer Durchschnitt. Das gelte auch für die Positivitätsrate, so Graf. Die Luzerner Spitäler seien deshalb noch immer sehr stark ausgelastet, und es seien nach wie vor kaum mehr Kapazitäten vorhanden. Ob die Skigebiete am 8. Januar ihren Betrieb wiederaufnehmen können, entscheidet Grafs Departement bis am Mittwoch, dem 6. Januar. Dies gestützt auf die epidemiologische Lage und die Situation in den Luzerner Spitälern.

Auch im Kanton Schwyz öffnen die Skigebiete frühestens am 8. Januar. In den Kantonen Uri, Ob- und Nidwalden hingegen sind die Pisten seit heute wieder offen. Auch Glarus öffnet die Wintersportanlagen am 30. Dezember.

Ende Februar sollen Altersheime und Pflegende durchgeimpft sein

Mit den Impfungen befinde man sich auf Kurs, teilt das Gesundheits- und Sozialdepartement weiter mit. Bis am Dienstagabend werden rund 1200 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende von Alters- und Pflegeheimen mit der 1. Impfdosis geimpft sein. Bis Mitte Januar sollen alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden von allen Alters- und Pflegeheimen, die sich impfen lassen wollen, mit der 1. Impfdosis und Ende Februar schliesslich mit der 2. Impfdosis geimpft sein.

Die breite Bevölkerung kann hingegen erst geimpft werden, wenn genügend Impfdosen zur Verfügung stehen. Man werde die Bevölkerung laufend über das Vorgehen informieren.

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