CREDIT SUISSE CHALLENGE: Ein Schweizer Amateur-Golfer überrascht

Der Schweizer Golfer Fredrik Svanberg spielt stark auf am Credit Suisse Challenge 2010 in Sempach. Ein zweiter Schweizer sorgte am Wochenende für eine Überraschung.

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Eduard Ammacher, Schweizer Amateur Spieler. (Bild Oliver Stern/Neue LZ)

Eduard Ammacher, Schweizer Amateur Spieler. (Bild Oliver Stern/Neue LZ)

Fredrik Svanberg, Golfpro aus Davos, hat dank einer fabelhaften Vorstellung auf den zweiten neun Löchern einen Sprung von 93 Plätzen gemacht am Freitag. Dank acht Schlägen unter Platzstandard, was Einstellung des Challenge Turnier Rekords für 9 Löcher bedeutet, spielt er am Wochenende um das Preisgeld mit. Dabei kam er nur dank einer Wildcard ins Teilnehmerfeld.

Ein zweiter Schweizer, der überraschte, war Eduardo Ammacher. Der 18-jährige Amateur aus Lausanne ist bei seinem Debut auf der Challenge Tour, ebenfalls durch eine Wildcard ins Teilnehmerfeld gekommen. Obschon noch so jung, zählt er bei den Amateuren zu den besten in der Schweiz und bestreitet internationale Amateurturniere. Diese Erfahrung kam ihm auch zugute um die Nerven zu behalten auf den zweiten neun Löchern, als es darum ging die Runde gut nach Hause zu bringen um den Cut zu überstehen. Er belegt nach zwei Runden einen guten Platz im Mittelfeld auf dem geteilten 33. Rang mit sieben unter Par. Angeführt wird das Teilnehmerfeld vom Dänen Thorbjom Olesen mit 14 unter Par, gefolgt vom Waliser Stuart Manley bei 13 Schlägen unter Par. Als bester Schweizer hat sich der Westschweizer Julien Clement im geteilten 10. Zwischenrang klassiert mit vier Schlägen Rückstand auf den Führenden.

Auch der zweite Spieltag zog viele Zuschauer aus Nah und Fern an, die trotz brütender Hitze interessiert den Sportlern folgten. Denn es galt den Cut, der schlussendlich bei fünf Schlägen unter Par lag, zu überstehen, um am Wochenende um das Preisgeld mitzuspielen. Die besten 59 und Schlaggleichen (insgesamt 65 Spieler) werden am Samstag und Sonntag um das Preisgeld spielen, wobei der Sieger 24'000 Euro mit nach Hause nehmen darf und der Letztplatzierte sich mit 465 Euro begnügen muss, was kaum die Spesen deckt.

Oliver Stern