CSS setzt Gesundungsprozess fort

Die Luzerner Krankenversicherung CSS hat im Jahr 2011 einen Gewinn von 132,9 Mio. Fr. erzielt, wie sie am Donnerstag mitteilte. Damit konnte die Gruppe ihren Gesundungsprozess weiter fortsetzen.

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Blick ins Call Center des Krankenversicherers. (Archivbild / Neue LZ)

Blick ins Call Center des Krankenversicherers. (Archivbild / Neue LZ)

Im Vorjahr hatte sich der Gewinn lediglich auf 10,4 Mio. Fr belaufen. 2009 hatte ein Verlust von 195,4 Mio. Fr. resultiert. Im Geschäft mit der obligatorischen Krankenversicherung weist die CSS für das Jahr 2011 einen Gewinn von 124,6 Mio. Fr. aus (Vorjahr: 35,2 Mio. Franken). Beim Zusatzversicherungsgeschäft resultierte ein Gewinn von 38,3 Mio. Franken (Vorjahr: 35,9 Mio. Franken).

Das Bruttoprämienvolumen stieg um 0,3 Prozent auf 5,1 Mrd. Franken, die Versicherungsleistungen blieben mit 4,6 Mrd. auf Vorjahresniveau. Wie schon 2010 musste die CSS auch 2011 einen Abfluss bei den Grundversicherten hinnehmen: Der Bestand ging von 1,308 Millionen auf 1,236 Millionen zurück.

Verwaltungsratspräsident Jodok Wyer ist mit diesem Resultat sehr zufrieden: «Die CSS hat im vergangenen Jahr weiter an der Konsolidierung gearbeitet und den finanziellen Aufwärtstrend aus dem Vorjahr bestätigt.»

Die CSS Gruppe zählt mit insgesamt rund 1,74 Millionen Versicherten zu den grössten Schweizer Kranken-, Unfall- und Sachversicherern. Das Prämienvolumen beträgt 5,105 Milliarden Franken; der Versicherer zählt schweizweit über 120 Agenturen und 2500 Mitarbeitenden . Wie der Krankenversicherer aus Luzern weiter schreibt, nehme man im Unternehmensgeschäft eine Spitzenposition ein: Rund 18‘500 Unternehmen und Institutionen sind bei der CSS Gruppe kollektiv versichert.

sda/pd/kst