CVP Horw drängt auf Lösung beim Schultransport

Kürzlich wurde die Gemeinde Horw vom Kanton zurückgepfiffen, weil sie die ÖV-Kosten der Schüler nicht übernimmt. Jetzt will die CVP wissen, ob der Gemeinderat Beschwerde gegen den Entscheid einreichen wird.

Gabriela Jordan
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Der Veloweg in Horw muss für die Schüler sicherer werden. (Bild: Boris Bürgisser; 28. Mai 2018)

Der Veloweg in Horw muss für die Schüler sicherer werden. (Bild: Boris Bürgisser; 28. Mai 2018)

Seit diesem Schuljahr zahlt die Gemeinde Horw nichts mehr an die ÖV-Abonnementskosten für Sechstklässler aus den Quartieren Stutz, Hasli, Langensand und Felmis. Die Schüler könnten auch mit dem Velo zum Schulhaus Mattli fahren, so die Haltung der Gemeinde. Dagegen wurde jüngst jedoch eine Beschwerde eingereicht, welche vom Kanton gutgeheissen wurde. Dies, weil der Weg aus Sicherheitsgründen «nicht zumutbar» sei (Ausgabe vom 5. Juni).

Wie der Gemeinderat nun vorgehen will, ist noch nicht bekannt. Er wolle die Begründung des Kantons zuerst analysieren, hiess es. Jetzt drängen Politiker jedoch auf eine baldige Lösung. CVP-Einwohnerrat Ivan Studer hat dazu eine Interpellation eingereicht. Diese wurde von fünf weiteren Einwohnerräten mitunterzeichnet. Studer will wissen, ob die Gemeinde den Entscheid des Kantons akzeptiert oder aber einen Weiterzug ans Kantonsgericht erwägt.

Sollte die Gemeinde den Entscheid akzeptieren, will Studer wissen, wie sie diesen umsetzen will. Die «Zumutbarkeit des Schulwegs» herzustellen, ist laut dem Kanton Sache der Gemeinde. Schliesslich fragt Studer, ob die betroffenen Familien rückwirkend eine Vergütung der Abonnementskosten erhalten.

Unsicherer Schulweg: Horw muss handeln

Sechstklässler von der Horwer Halbinsel können auch mit dem Velo zum Schulhaus Mattli fahren – dieser Meinung ist zumindest die Gemeinde und übernimmt daher die ÖV-Kosten der Schüler nicht mehr. Doch nun wird sie vom Kanton zurückgepfiffen.
Stefan Dähler