CVP-Kosovaren wollen mitmischen

Die Vereinigung der Christlich-Demokratischen Kosovaren hat regen Zulauf. Jetzt hat die CVP-nahe Gruppe Gemeindeämter im Visier.

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Von links: CVP-Präsident Martin Schwegler mit Ben Desku und Llesh Duhanaj, den beiden Co-Präsidenten der CDK, kurz vor der Vereinsgründung im Februar auf dem Menzberg. (Bild: Archiv Neue LZ)

Von links: CVP-Präsident Martin Schwegler mit Ben Desku und Llesh Duhanaj, den beiden Co-Präsidenten der CDK, kurz vor der Vereinsgründung im Februar auf dem Menzberg. (Bild: Archiv Neue LZ)

Im Februar 2011 gegründet, zählt die Vereinigung christlich-demokratischer Kosovaren (CDK) heute bereits 300 Mitglieder. Nun will die Vereinigung auf Gemeindeebene aktiv werden, zum Beispiel in Schulpflegen und Kommissionen. Gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung hat ein führendes CDK-Mitglieder auch angetönt, dass langfristig sogar ein Mittun in Gemeinderäten ein Thema sei.

Und was hält die Mutterpartei von den Absichten der CDK? CVP-Präsident Martin Schwegler versucht zu relativieren: «Kein CDK-Mitglied hat jemals gesagt, dass man zu den nächsten Gemeinderatswahlen antreten wolle. Diese Absicht hegt niemand.»

Die CDK ist innerhalb der CVP umstritten. Nach der Gründung im Februar – zwei Monate vor den Kantonsratswahlen – haben sich einige CVP-Vertreter kritisch zu dem Projekt geäussert. Schwegler erklärte damals, dass man damit «einen sehr effizienten Weg zu einer besseren Integration beschreiten» wolle.

Luzia Mattmann

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