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D Grende vo de Chende

Keiner zu klein, ein Fasnächtler zu sein. In der Stadt waren gestern unzählige Kinder mit rüüdig verreckten Grenden unterwegs. Sechs Fünf- bis Siebenjährige haben uns besonders begeistert.
Jara Weingartner mit ihrem Zahnspangen-Grend. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Jara Weingartner mit ihrem Zahnspangen-Grend. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Man muss sie nicht suchen, in Luzern begegnet man ihnen auf Schritt und Tritt: Kindern mit prächtigen Grenden. Darunter etwaJara Weingartner (7) aus Kriens, die mit einem riesigen Zahnspangen-Grend unterwegs war. «Ich habe selber zwar keine, aber viele Freunde brauchen eine Spange», sagt das Mädchen, das mit seinen Eltern und Geschwistern an der Fasnacht ist. Jedes Jahr basteln die Weingartners Grende und Kostüme. Seit den Herbstferien sei die ganze Familie damit beschäftigt gewesen, sagt die Mutter.

AuchAlain Sidler(5) aus Meggen ist bereits aktiver Fasnächtler. Er fährt als Formel-1-Rennfahrer Kamui Kobayashi durch die Gassen. Natürlich hat auch er selber Hand an seinem Grend angelegt. «Autorennen finde ich cool», sagt der Sauber-Fan. Noch cooler sei aber der Zunftmeister der Fröschenzunft Meggen. «Der hat uns im Chendsgi besucht. Vielleicht werde ich auch einmal Zunftmeister, vielleicht auch nicht.» Das Fasnachtsvirus hat Alain von seinem Vater Damian. «Ich spielte 15 Jahre in der Kleinformation Espresso. Als Alains Bruder zur Welt kam, machte ich noch zwei Jahre weiter. Nun sind wir als Familie unterwegs.»

Kaja Winterleitner ist ein ausserirdisches Einhorn. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Kaja Winterleitner ist ein ausserirdisches Einhorn. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Kaja Winterleitner ist ein ausserirdisches Einhorn. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Jara Weingartner mit ihrem Zahnspangen-Grend. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Jara Weingartner mit ihrem Zahnspangen-Grend. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Jara Weingartner mit ihrem Zahnspangen-Grend. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Lynn Schwegler macht sich gut als Rüebli. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Lynn Schwegler macht sich gut als Rüebli. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Lynn Schwegler macht sich gut als Rüebli. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Sauber-Fan Alain Sidler als Rennfahrer Kobayashi. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Sauber-Fan Alain Sidler als Rennfahrer Kobayashi. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Sauber-Fan Alain Sidler als Rennfahrer Kobayashi. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Cyril Herzog als Schlange. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Cyril Herzog als Schlange. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Cyril Herzog als Schlange. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Tim Winterleitner ist als Alien unterwegs. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Tim Winterleitner ist als Alien unterwegs. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
Tim Winterleitner ist als Alien unterwegs. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)
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D Grende vo de Chende

Auch Lynn Schwegler (6) aus Hochdorf ist mit ihrer Familie unterwegs. Als Rüebli ist sie Teil einer Gemüsesuppe. Ihr Vater Meinrad spielte lange in einer Guuggenmusig. «Jetzt ist das vorerst kein Thema mehr. Wir haben die Kinder vor drei Jahren in die Fasnacht integriert und sind nun als Kleingruppe aktiv», sagt er. Lynn freut sich vor allem an den Guuggenmusigen und den Süssigkeiten, die überall verteilt werden.

Cyril Herzog (6) aus Schachen kommt gfürchig daher. Der Bub ist als Schlange unterwegs. «Mir gefallen gefährliche Grende», sagt er. Sein Kostüm ist aufwendig, sodass er beim Basteln nicht viel helfen konnte. Seine Aufgabe war, den Stoff auszusuchen und das Anprobieren. Die Näharbeiten übernahm das Mami. Mit seinen Grosseltern, der Schwester und dem Mami ist er seit zwei Jahren als Gruppe unterwegs.

Kaja Winterleitner(7) aus Luzern ist ein Einhorn von einem anderen Stern. Sie will auch als Alien prinzessinnenhaft wirken. Der Aufwand lohnte sich sichtlich. «Beim Basteln habe ich viel Kleister gebraucht», sagt sie und präsentiert ihren Grend stolz der Fotografin.

Ihr Bruder Tim Winterleitner (7) aus Luzern ist ebenfalls ein Alien. «Die Figur ist aus ‹Toy Story›», sagt er, bevor sich die Familie zum Umzug aufmacht. «Die Guuggenmusig gefällt mir am besten», sagt Tim. Und was gefällt ihm nicht? «Dass alles bald vorbei ist. Das ist traurig.»

Roger Rüegger

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