Dachstockbrand in Luzerner Obergrundquartier

In der Stadt Luzern ist am Sonntagabend ein Dachstock in Flammen aufgegangen. Die Hausbewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden. Die Strecke der Zentralbahn zwischen Luzern und Horw war rund vier Stunden unterbrochen.

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Der Dachstock steht in Vollbrand. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Der Dachstock steht in Vollbrand. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Bei der Feuerwehr der Stadt Luzern ging am Sonntagabend um 18.08 Uhr die Meldung ein, dass ein Dachstock am Grünring 8 in Vollbrand stehe. Laut Theo Honermann, Kommandant der Feuerwehr der Stadt Luzern, wurde sofort Grossalarm ausgelöst. Obwohl die ersten Einsatzkräfte innert drei Minuten vor Ort waren, wurde der gesamte Dachstock der Villa ein Raub der Flammen. Der Sachschaden ist gross.

Sieben Hausbewohner konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Sie wurden vom Care-Team betreut. Verletzt wurde niemand. «Gegen 20 Uhr brachten wir die Flammen unter Kontrolle», sagte Honermann. Ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Gebäude konnte die Feuerwehr verhindern. Die Feuerwehr der Stadt Luzern war mit 150 , die Feuerwehr Emmen mit 25 Eingeteilten vor Ort.

Neben dem Haus führt die Strecke der Zentralbahn durch. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
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Die Funken fliegen gefährlich. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Weil ein Teil der Zentralbahn-Strecke zwischen Luzern und Kriens-Mattenhof zuerst spannungsfrei gemacht werden musste, konnte die Feuerwehr die Drehleiter erst nach einigen Minuten einsetzen. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Der Dachstock brannte komplett aus. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Die angrenzenden Gebäude konnten vor den Flammen geschützt werden. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Brandbekämpfung am Grünring. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Brandbekämpfung mit der Drehleiter. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Die tiefen Temperaturen und der bereits in den frühen Morgenstunden geleistete Einsatz bei einem Brand in Horw bedingten vermehrte Ablösungen. Die Feuerwehr Emmen unterstützte deshalb den Einsatz in der Schlussphase mit 25 Feuerwehrleuten. (Bild: Feuerwehr Stadt Luzern)
Der Brand konnte nach intensiven Löscharbeiten um 21 Uhr unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten und Brandwache dauerten bis in die Morgenstunden an. (Bild: Feuerwehr Stadt Luzern)
Brand in Luzerner Wohnquartier Grünring (Bild: Leser Sigfried Holenstein)
Grosser Dachstockbrand in der Nähe der Villenstrasse. (Bild: Leserin Gisela Büsser)
Grosser Dachstockbrand in der Nähe der Villenstrasse. (Bild: Leserin Gisela Büsser)
Blick auf das Feuer aus einem Haus an der Voltastrasse. (Bild: Leser Patrick Blaser)
Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Sieben Hausbewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
Auch die Horwerstrasse war für den Verkehr blockiert. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)
150 Eingeteilte bekämpften den Brand. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Neben dem Haus führt die Strecke der Zentralbahn durch. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Zentralbahn-Strecke unterbrochen

Unittelbare Folgen hatte der Brand auch für den Zugverkehr: Weil hinter dem brennenden Dachstock die Linie der Zentralbahn durchführt, musste die Stromleitung zuerst spannungslos gemacht werden, ehe die Feuerwehrleute mit der Brandbekämpfung beginnen konnten. Auch die Zufahrt zum Haus – sie war zu eng für den Einsatz der Auto-Drehleiter – und die eisige Kälte stellten die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung vor grosse Probleme.

Der Betrieb der Zentralbahn zwischen Horw und Luzern war aus Sicherheitsgründen bis 22.30 Uhr eingestellt. Es verkehrten Bahnersatzbusse. Auf dem Netz der Zentralbahn kam es zu Verspätungen von 30 bis 60 Minuten.

rem