DAGMERSELLEN: Ein Verletzter bei Brand in Kühllager

Im Kühllager eines Rohbaus an der Industriestrasse in Dagmersellen ist ein Bitumenbehälter in Brand geraten. Ein Arbeiter erlitt dabei leichte Rauchvergiftungen. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.

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Die Feuerwehr konnte den Brand im Rohbau des Logistikzentrums rasch löschen. (Bild: Ernst Zimmerli / luzernerzeitung.ch)

Die Feuerwehr konnte den Brand im Rohbau des Logistikzentrums rasch löschen. (Bild: Ernst Zimmerli / luzernerzeitung.ch)

Am Freitagmorgen um 9.27 Uhr wurde die Feuerwehr Hürntal über einen Brand an der Industriestrasse in Dagmersellen alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte im Kühllager des Rohbaus des Logistikcenter 4 der Galliker Transport & Logistics einen brennenden Bitumenbehälter vor. Nach Angaben von Einsatzleiter Marco Nigg, Kommandant der Feuerwehr Hürntal, war der Brand sehr schnell gelöscht. Die Rauchentwicklung war aber derart stark, dass die schwarze Rauchfahne weithin zu sehen war.

Ein Arbeiter zog sich beim Brand eine leichte Rauchvergiftung zu. Er konnte vom Rettungsdienst noch vor Ort versorgt werden.

Bild: Ernst Zimmerli / luzernerzeitung.ch
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Während längerer Zeit musste der rund 200 Grad heisse Bitumenbehälter gekühlt werden, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Mit Hilfe eines Lüfters wurde das Gebäude rauchfrei gemacht. Aus Sicherheitsgründen mussten zudem die sich im Raum befindenen Gasflaschen entfernt werden. Mit Ausnahme von Russ an den Betonwänden ist nach Angaben von Nigg am Gebäude kein grösserer Schaden am Gebäude entstand. Die genaue Höhe des Sachschaden kann nach Angaben der Luzerner Polizei noch nicht beziffert werden.

Weshalb genau der 90 cm mal 120 cm grosse Bitumenbehälter mit einem Fassungsvermögen von 300 Litern in Brand geraten ist, ist noch Gegenstand der Untersuchungen der Brandermittler. Im Vordergrund steht ein technischer Defekt, möglicherweise ein Defekt an einem Ventil, welcher zu einer Überhitzung des Bitumens geführt hat.

Im Einsatz standen neben der Feuerwehr Hürntal auch der Atemschutz Altishofen-Nebikon, der Rettungsdienst sowie die Luzerner Polizei.

zim