DAGMERSELLEN: Einsprache gegen den Tempelhof Uffikon

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL und Pro Natura haben Einsprache gegen die Sonderbauzone Erli in Dagmersellen eingereicht.

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Kinder erkunden an der Eröffnung des Tempelhofes im April 2009 den Beton-Tempel. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Kinder erkunden an der Eröffnung des Tempelhofes im April 2009 den Beton-Tempel. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) und Pro Natura finden, die Sonderbauzone Erli in Dagmersellen stehe «quer in der Landschaft». Daher haben die beiden Verbände Einsprache eingereicht, teilen sie mit. Die Zone fördere die Zersiedlung und beanspruche wertvolle Landwirtschaftsflächen. Eine Genehmigung würde «schweizweit ein falsches Signal» setzen.

Der Tempelhof Uffikon (ehemals KKL Uffikon) in der Gemeinde Dagmersellen liegt in der Landwirtschaftszone. Auf der Parzelle sind bisher nur befristete Nutzungen bewilligt worden sind.

«Wir brauchen diese Umzonung»
Der Gemeinderat Dagmersellen möchte mit einer Teiländerung des Zonenplans eine Sonderbauzone im Umfang von 6,5 Hektaren schaffen. Das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern steht dem positiv gegenüber, schreiben SL und Pro Natura.

Für Bernhard Zemp, Besitzer des Tempelhofes Uffikon, wäre es eine Katastrophe, wenn die Umzonung nicht möglich wäre, sagt er gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. «Wir brauchen diese Umzonung. Ohne kann das gesamte Projekt Tempelhof langfristig nicht existieren.»

ana/slu