DAGMERSELLEN: Nicht nur der Tempelhof ist bedroht

Das Volk entscheidet an der Gemeinde­versammlung über die Zukunft des Tempelhofs in Uffikon. Ein Ja rettet die Kunststätte aber (noch) nicht.

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Der Tempelhof Uffikon bei seiner Eröffnung am 12. April 2009. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Tempelhof Uffikon bei seiner Eröffnung am 12. April 2009. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Steht die Bevölkerung hinter der Kunststätte Tempelhof in Uffikon? Das wird sich am 27. Mai an der Gemeindeversammlung zeigen. Dann nämlich stimmt das Volk darüber ab, ob der Tempelhof von der Landwirtschafts- in die Sonderbauzone überführt werden kann. Davor aber werden die sechs verbleibenden Einsprachen gegen das Projekt bereinigt. Werden alle verworfen, kommt es zur Abstimmung über die Zonenänderung. Heissen die Stimmberechtigten auch nur eine der Einsprachen gut, ist das Projekt in seiner jetzigen Form nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Besitzer Bernhard Zemp wäre gezwungen, gewisse Bauten zurückzubauen. Betroffen davon ist nicht nur der Säulentempel, sondern auch die 800 Quadratmeter grosse Installation «Lagune von Venedig», verschiedene Skulpturen, die sich in der Landwirtschaftszone befinden, und möglicherweise der Naturgarten.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.