Damian Meier tritt als Kantonsrat zurück

Der Regierungsrat des Kantons Uri hat den 33-jährigen Wolhuser Juristen Damian Meier zum neuen Chef der Verkehrspolizei Uri gewählt. Daher gibt er seine Ämter bei der FDP des Kantons Luzern ab.

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Damian Meier wird neuer Chef der Verkehrspolizei Uri. (Bild pd)

Damian Meier wird neuer Chef der Verkehrspolizei Uri. (Bild pd)

Ab dem 1. Juli wird Damian Meier als Polizeioffizier die Leitung der 65-köpfigen Verkehrsabteilung der Kantonspolizei Uri übernehmen. Mit seiner Wahl ist ein Wohnsitzwechsel in den Kanton Uri verbunden. Aufgrund dieser neuen beruflichen Herausforderung hat sich Damian Meier laut Medienmitteilung entschieden, auf Ende Juni dieses Jahres nach 13-jähriger Tätigkeit von seinem Amt als Kantonsrat zurückzutreten. Ebenfalls auf Ende Juni erfolgt sein Rücktritt als Vizepräsident der FDP des Kantons Luzern. Per 7. April legt er zudem das Amt als Interimspräsident der FDP Amt Sursee und auf den 26. Mai das Parteipräsidium der FDP Wolhusen nieder.

Einst jüngster Luzerner Grossrat
Damian Meier wurde 1995 als jüngstes Mitglied in der Geschichte in den Grossen Rat gewählt. Er wirkte in insgesamt nahezu 20 parlamentarischen Kommissionen mit, war unter anderem Fraktionssprecher bei der Totalrevision der Luzerner Kantonsverfassung und präsidiert derzeit die Aufsichts- und Kontrollkommission (früher GPK) des Kantonsrates. Auch in seiner vierjährigen Tätigkeit als Vizepräsident der Kantonalpartei und seinen insgesamt über zehn Jahren an der Spitze der FDP-Ortspartei Wolhusen hat er die Geschicke der Luzerner Freisinnigen massgeblich geprägt.

Politiker mit viel Herzblut
Wie es weiter heisst, verliert die FDP-Kantonsratsfraktion in der Person von Kantonsrat Damian Meier einen äusserst engagierten jungen Politiker, der sich stets mit voller Kraft für die liberale Sache eingesetzt hat. Auch als Vize-Präsident der Kantonalpartei hinterlasse Damian Meier eine grosse Lücke. Die FDP des Kantons Luzern wünscht ihm für seine neue berufliche Herausforderung im Kanton Uri alles Gute, verbunden mit dem grossen Dank und Wertschätzung für die unzähligen Stunden im Dienste der Bevölkerung und der liberalen Bewegung.

ana