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Damian Müller muss Profil zeigen

Flurina Valsecchi, Reporterin, über den zweiten Wahlgang der Luzerner Ständeratswahlen
Damian Müller vor dem Regierungsgebäude in Luzern. (Bild Philipp Schmidli)

Damian Müller vor dem Regierungsgebäude in Luzern. (Bild Philipp Schmidli)

Die Würfel sind schon im ersten Wahlgang gefallen. Der zweite Urnengang macht das Resultat aber noch deutlicher lesbar: Der bisherige Ständerat Konrad Graber (CVP) konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen. Das ist ein Dankeschön des Stimmvolks für seine bisherige Arbeit und eine Verpflichtung für die Zukunft.

Der zweite Ständerat, Damian Müller (FDP), konnte in beiden Wahlgängen von der gemeinsamen Liste zwischen CVP und FDP profitieren. Das Resultat zeigt: Das Luzerner Stimmvolk will weiterhin ein bürgerliches Duo in der Kleinen Kammer. Dass Müller (31) bislang eher wenig bekannt war und seine politische Karriere erst in den Anfängen steckt, war für sehr viele Wähler offenbar sekundär. Und viele erhoffen sich vom Newcomer jetzt auch, dass er frei ist von politischen und wirtschaftlichen Verbandelungen und frischen Wind nach Bern bringt.

Jetzt kann Müller zeigen, was er unter seinem Wahlslogan «Packt an. Setzt um.» versteht. Der Newcomer wird sich in Bern sehr schnell profilieren müssen. Das zeigt zum Beispiel die Abstimmung über den Bau der zweiten Gotthardröhre, wo er just Ständeratskollege Konrad Graber als Gegner vor sich haben wird.

Die SVP stieg bei den Nationalratswahlen zur wählerstärksten Partei im Kanton Luzern auf. In dieser Euphorie schickte die Partei Nationalrätin Yvette Estermann ein zweites Mal ins Ständeratsrennen. Doch sie ­verlor gegenüber dem ersten Wahlgang mehr als 9000 Stimmen. Estermann gelang es nicht, über ihre Stammwählerschaft hinaus weitere Stimmen zu mobilisieren. Das hingegen ist der SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo gut gelungen. Sie darf in Anbetracht des bürgerlichen Schulterschlusses auf einen ansehnlichen dritten Platz blicken.

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