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DAMPFSCHIFF: «Tell»-Schiffsglocke fast 40 Jahre verschollen

Per Zufall wurde im Archiv der SGV die Glocke der «Wilhelm Tell» gefunden. Trotzdem wird sie wohl stumm bleiben.
Die Prägung der rund 50 Zentimeter hohen Schiffsglocke. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Prägung der rund 50 Zentimeter hohen Schiffsglocke. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

38 Jahre lang hat dem Dampfschiff «Wilhelm Tell» das Herz gefehlt. Als solches bezeichnet Kapitän und Besitzer Eduard Räber die Schiffsglocke. Herz deswegen, weil die Glocke früher auf dem Schiff mit ihrem Klingeln so etwas wie den Puls vorgab. Bei der Ausserbetriebnahme des Dampfers, 1971, wurde die Glocke abmontiert und eingelagert – ins Archiv der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee. Dort blieb das 50-Kilo-Stück, gegossen vor 101 Jahren von der Firma Sulzer in Winterthur.

Nun ist die verschollen geglaubte Glocke per Zufall wieder gefunden worden. Vorläufig steht sie im Salon der ehemaligen 1. Klasse des Schiffs «Wilhelm Tell». An ihren ursprünglichen Platz vorne auf den Deck will man sie aus Angst vor Vandalismus oder Diebstahl nicht stellen. Erklingen wird sie vorerst möglicherweise höchstens bei speziellen Anlässen – etwa einer Hochzeit.

Michael Graber/Neue LZ

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