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Das Adligenswiler Schulhaus Kehlhof soll abgerissen werden

Künftig soll es in Adligenswil nur noch zwei Schulstandorte geben – und es kommt zur grossen Schüler-Rochade. Zu reden geben wird die Verkleinerung eines Fussballfeldes.
Hugo Bischof

Die Schulraumplanung in Adligenswil sieht grosse bauliche und organisatorische Änderungen vor. Der Gemeinderat liess vier Machbarkeitsstudien ausarbeiten. Die Ergebnisse werden der Bevölkerung am Donnerstagabend an einer Info-Veranstaltung präsentiert. Gemäss Finanzvorsteher Pascal Ludin wird der Gemeinderat Variante 4 zur Realisierung vorschlagen. Sie sieht folgendes vor:

- Primarschule und Oberstufe tauschen den Standort. 18 Primarschulklassen und 5 Kindergärten ziehen ins heutige Oberstufenschulhaus Obmatt. Die 12 Oberstufen-Klassen zügeln dafür ins Dorfschulhaus (heute Standort Primarschule). Schulanlage Obmatt wird erweitert

- Die Schulanlage Obmatt wird durch einen Anbau erweitert. Darin sollen die heute auf diverse Schulgebäude verteilten Kindergärten zentral untergebracht werden. Als Alternative zu einem Anbau wird die Realisierung eines Kindergartenzentrums in einem Neubau abgeklärt; dieser würde den heutigen, etwas neueren Pavillon F miteinbeziehen. Die Obmatt-Erweiterung würde einen Teil des benachbarten Fussballfeldes beanspruchen; dieses würde entsprechend verkleinert.

- Das Schulhaus Dorf 1 wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Ob hier eine Einfach- oder eine Zweifach-Turnhalle eingebaut wird, ist noch unklar und soll durch die Stimmbürger in einer Variantenabstimmung entschieden werden.

- Das Schulhaus Kehlhof, wo heute ein Teil der Primarschule untergebracht ist, wird abgerissen. Die meisten der dortigen Pavillons, die mehrheitlich von 1982 und 1988 stammen, sind stark sanierungsbedürftig. Hier wird es künftig keinen Schulstandort mehr geben. Wie das Kehlhof-Areal künftig genutzt werden soll, steht noch nicht fest.

Investitionskosten: 36 Millionen Franken

Dieser Grundsatzentscheid sei in Absprache mit den Schulleitungen gefällt worden, betont Ludin. Bis Ende Jahr soll abgeklärt werden, welche baulichen Massnahmen notwendig sind. Anfang 2019 will der Gemeinderat den Planungskredit vors Volk bringen. Die Machbarkeitsstudie rechnet mit Investitionskosten von 36 Millionen Franken. «Wir gehen davon aus, dass wir diese Kosten noch senken können», so Ludin. Über die Termine für den Baubeginn und den Bezug der neuen Schulgebäude lasse sich noch nichts sagen: «Wir hoffen aber, dass wir ohne Provisorien auskommen werden.»

Zu reden geben dürfte, dass für den Obmatt-Anbau ein Teil des dortigen Fussballplatzes geopfert werden muss. Hier finden viele Trainings vor allem der Nachwuchsmannschaften des Fussballclubs Adligenswil statt. «Wir haben den FC Adligenswil informiert, dieser hat Verständnis für unser Anliegen», sagt Gemeinderat Ludin.

Das bestätigt FC-Adligenswil-Präsident Stefan Rieder: «Wir haben ein gutes Einvernehmen mit der Gemeinde.» Das Anliegen des Fussballclubs sei, dass eine Fläche erhalten bleibt, in der mindestens ein halbes Fussballfeld sowie ein Viertelfeld Platz finden: «Dann können im Obmatt weiterhin auch die Aktivmannschaften und Juniorenteams gleichzeitig trainieren.» Rieder hat noch einen Wunsch: «Schön wäre, wenn die Gemeinde als Gegenleistung das kleine Trainingsfeld im Lösch sanieren würde: «Dieses leidet unter grosser Feuchte und ist daher oft nicht bespielbar.»

Migros kommt nach Adligenswil

Am Donnerstag orientiert der Gemeinderat ausserdem über die Entwicklung des Dorfkerns. Das Gemeindehaus soll abgerissen werden (wir berichteten). Danach soll auf diesem Areal inklusive dem noch unüberbauten Nachbargrundstück eine Gesamtüberbauung entstehen. Darin sind eine Migros-Filiale, die Gemeindeverwaltung und Wohnungen geplant.

Hinweis: Info-Veranstaltung Donnerstag, 20. Juni, 19.30 Uhr, Zentrum Teufmatt (anschliessend Apéro).

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