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Das Mode-Festival «Gwand» soll wiederbelebt werden

Das Festival «Gwand» wird von Suzanna Vock heuer nach 15 Jahren wiederbelebt. Ursprünglich lag der Zweck des Festivals darin, Schweizer Designer zu vernetzen. Diesmal will Vock die Nachhaltigkeit in der Modebranche in den Fokus rücken.
Modeschöpferin und «Gwand»-Organisatorin Suzanna Vock. (Bild: Dominik Wunderli)

Modeschöpferin und «Gwand»-Organisatorin Suzanna Vock. (Bild: Dominik Wunderli)

Das Festival «Gwand» kehrt zurück. Wie Organisatorin und Modeschöpferin Suzanna Vock bestätigt, wird der Mode-Event vom 25. bis 28. April durchgeführt. Hauptveranstaltungsort ist Luzern – und zwar in der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Emmenbrücke sowie in Locations in der Stadt. Daneben sind weitere Events geplant. «Wir sind ein internationales Festival und versuchen uns auch entsprechend zu vernetzen», erklärt Vock. Sie spricht etwa von Nebenveranstaltungen in Laax oder in Mailand. Weiter soll etwa eine Londoner Ausstellung nach Luzern gebracht werden.

«Gwand» fand insgesamt elfmal statt, zum letzten Mal 2004. Ein Hauptsponsor führte danach Events auf eigene Faust durch. Nun will es Suzanna Vock wieder wissen. Ursprünglich hätte es bereits vor knapp einem Jahr so weit sein sollen, dann wurde der Termin verschoben und schliesslich auf Frühling 2019 gelegt.

Impressionen vom Festival Gwand 2004 unter dem Titel SAVOIR ETRE, eine Kollektion von Haider Ackermann (Frankreich). (Bild: Eveline Bachmann)
Das Luzerner Theater vergab 2004 beim Festival Gwand einen Förderpreis. Dies ein Werk von Diana Ammann aus Basel. (Bild: Eveline Bachmann)
Impressionen vom Festival Gwand 2004 unter dem Titel SAVOIR ETRE, eine Kollektion von Laurent Mercier (Schweiz, Frankreich). (Bild: Eveline Bachmann)
Gwand 2004: Eine Kollektion von Haider Ackermann (Frankreich). (Bild: Eveline Bachmann)
Gwand 2004: Laurent Mercier. (Bild: Eveline Bachmann)
Gwand 2004. (Bild: Eveline Bachmann)
Gwand 2004. Designer: Eley Kishimoto (Grossbritanien). (Bild: Eveline Bachmann)
Gwand 2003. Im Bild Irene Münger. (Bild: Alexandra Wey)
Gwand 2003. Im Bild: Yvan Mispelaere, Paris. (Bild: Alexandra Wey)
Gwand 2003. Im Bild: Raf Simons, heute Chief Designer bei Calvin Klein. (Bild: Alexandra Wey)
Gwand 2003: Ein Bild von der Generalprobe. (Bild: Alexandra Wey)
Gwand 2002. Special Guest Tran Hin Phu, Basel stellt seine Mode vor. (Bild: Carmela Odoni)
Gwand 2002. Special Guest Tran Hin Phu, Basel stellt seine Mode vor. (Bild: Carmela Odoni)
Gwand 2002: Die Kollektion von Ensav La Cambre, Brüssel. (Bild: Carmela Odoni)
Gwand 2002: Die Kollektion von Ensav La Cambre, Brüssel. (Bild: Carmela Odoni)
Gwand 2001. (Bild: Carmela Odoni)
Am 19. Oktober 2000 startete in der Lumag Halle in Luzern das Festival Gwand. Diese Kollektion stammt von der Basler Schule. (Bild: Guido Röösli)
Gwand 1999: Schweizer Nachwuchsdesigner präsentieren ihre Kollektionen. (Bild: Dorothea Müller)
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Das Festival Gwand soll wiederbelebt werden

Die Beweggründe für die Veranstaltung seien diesmal andere als vor gut 20 Jahren. «Damals ging es darum, Schweizer Designer zu vernetzen», erklärt Vock. Später habe das Festival internationalen Charakter angenommen. Dieses Image soll nun einer neuen Mission zum Durchbruch verhelfen. Diesmal geht es Vock um die Nachhaltigkeit in der Mode-Branche. «Wir leben in einer verschwenderischen Gesellschaft. Unsere Ressourcen gehen aus und wir kaufen Kleider, die unter katastrophalen Bedingungen und teilweise unter Sklavenarbeit hergestellt werden», sagt sie. Das Festival soll somit zum Augenöffner werden, dass es auch anders gehe. «Wir versuchen, nachhaltige Designer so bekannt zu machen, dass die Leute ihre Kleider kaufen und dass andere unter Druck geraten.» Die Jury werde die Nachhaltigkeit der einzelnen Arbeiten genau prüfen. Mehrere Preise sollen vergeben werden. In welchem Umfang stehe noch nicht fest.

Stehplatz-Tickets ab 20 Franken

Das Festival sei auf ein breites Publikum ausgerichtet. So werde es auch Stehplatz-Tickets zu erschwinglichen Preisen ab 20 Franken geben. Verzichtet das Festival also auf Glamour? «Nein, auch das muss Platz haben», sagt Vock. Tickets soll es rund einen Monat vor dem «Festival Gwand 2019» zu kaufen geben. Zur Finanzierung möchte die Veranstalterin im Moment keine Details sagen. Nur soviel: «Modissa Zürich ist ein Hauptsponsor.» (zf)

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