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Beachvolleyball-Turnier: Das arabische Geld fehlt noch immer

Im April wurde Luzerns Beachvolley-Turnier von Investoren aus dem arabischen Raum kurzfristig gerettet. Bloss: Das Geld ist auch rund fünf Monate später nicht in der Schweiz angelangt.
Thomas Heer
Die Beach Volleyball World Tour auf dem Lido in Luzern fand im Mai zwar statt, die Zukunft des Turniers ist derzeit jedoch völlig unklar. (Bild: Pius Amrein 11. Mai 2018)

Die Beach Volleyball World Tour auf dem Lido in Luzern fand im Mai zwar statt, die Zukunft des Turniers ist derzeit jedoch völlig unklar. (Bild: Pius Amrein 11. Mai 2018)

Bereits vor rund einem halben Jahr machte die damalige Verwaltungsratspräsidentin der Beach Sports Lucerne AG gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag» folgende Aussage: «Wir haben einen Investor gefunden, der dieses Geld in die Gesellschaft einbringen wird.» Mit diesem Geld waren 1,5 Millionen Franken gemeint. Und die VR-Präsidentin sagte auch, der Investor stamme aus dem arabischen Raum. Mehr war damals nicht zu erfahren.

Mittlerweile ist bekannt, dass das Geld von einer Investmentgesellschaft aus Bahrain zugesagt wurde. Nur, von den versprochenen 1,5 Millionen Franken ist bislang noch kein Rappen auf das Konto der AG überwiesen worden. Jener Gesellschaft also, die in diesem Frühling das internationale Beachvolleyballturnier in Luzern organisierte. Und diese AG war 2017 auch gegründet worden, um einen Teil der mehr als zwei Millionen Franken Schulden abzutragen, welche die Vorgängerorganisation, der Verein Pro Beachvolleyball Luzern hinterlassen hat.

Sind die Luzerner Opfer von Betrügern?

Gemäss Raphael Imhof, Sprecher der Beach Sports Lucerne AG, reiste kürzlich eine Vertreterin der Luzerner Beachvolleyball-Veranstalter nach Dubai, um mit den Investoren aus Bahrain zu verhandeln. Imhof sagt, das Nichteintreffen der versprochenen Gelder sei von den Investoren mit längeren Abwesenheiten verantwortlicher Personen sowie aufwendiger Transaktionen begründet worden.

Der Pressesprecher erklärt weiter, die Luzerner Turnierveranstalter hätten zwischenzeitlich bereits mehrere zehntausend Franken überwiesen, damit der Betrag endlich von Bahrain via Dubai in die Schweiz überwiesen werden kann. Angesichts dieser Ausgangslage kommt bei Aussenstehenden der Verdacht auf, dass die Luzerner möglicherweise Betrügern aufsassen und das zugesagte Geld nie überwiesen wird. Träfe dies tatsächlich zu, wäre die Zukunft des internationalen Beachvolleyballturniers in Luzern akut gefährdet.

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