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Das Heirassa-Festival in Weggis ist das Woodstock der Volksmusik

Alles, was in der Szene Rang und Namen hat, traf sich während vier Tagen in Weggis zum Heirassa-Festival. Die Gemeinde hat sich zum Zentrum der Volksmusik entwickelt.
Monika van de Giessen
Dirigent Ernst Hüberli mit Carlo Brunners Superländlerkapelle und dem Toggenburger Orchester. (Bild: Dominik Wunderli, Weggis, 10. Juni 2018)

Dirigent Ernst Hüberli mit Carlo Brunners Superländlerkapelle und dem Toggenburger Orchester. (Bild: Dominik Wunderli, Weggis, 10. Juni 2018)

Das 14. Heirassa-Festival ging am Sonntag vor herrlicher Kulisse mit einem musikalischen Feuerwerk zu Ende. Der qualitativ bestbesetzte Volksmusikanlass der Schweiz mit über 200 Interpreten in 40 Formationen in den 15 Konzertlokalen verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. OK-Präsident Josef Odermatt zog eine positive Bilanz: «Es war wiederum ein friedliches Fest mit über 10'000 zufriedenen Gästen und feiner Volksmusik, gespickt mit zahlreichen Höhepunkten». Er dankte den über 250 Helferinnen und Helfern, die zu einem reibungslosen Festablauf beigetragen haben. Der Entlebucher Urs Lötscher, Akkordeonist bei Carlo Brunners Superländlerkapelle, fand lobende Worte: «Das Festival ist eine Wertschätzung an den konzertanten Innerschweizer Musikstil (Anm. Redaktion: Klarinette, Klavier, Kontrabass, Akkordeon)». Es sei die schönste Plattform für Musiker, in gepflegtem Rahmen und vor so vielen Konzertbesuchern zu spielen.

Heirassa: Hohes Level und innovative Ideen

Insgesamt wurden über 100 Stunden Volksmusik auf allerhöchstem Niveau geboten. Zusammen mit Willi Valotti zeichnet der Komponist und Volksmusiker Carlo Brunner seit 14 Jahren fürs Musikprogramm verantwortlich. Das erklärt auch das hohe Musiklevel und die vielen innovativen Ideen, die an diesem Festival jeweils präsentiert werden. Musikalische Höhepunkte gab’s auch in diesem Jahr einige. Unter anderem das Ländlerkarussell, das Projekt «aquerdeon», die Rigi-Ländlermesse oder das Aufeinandertreffen des Toggenburger Orchesters (Leitung Ernst Hüberli) und Carlo Brunners Superländlerkapelle anlässlich der Matinée vom Sonntag. «Das sind Begegnungen, die für uns Musiker wie für das Publikum gleichermassen interessant sind», erklärte Pianist Schöff Röösli. So hat beispielsweise Hanspeter Kübler Auszüge aus dem Orchesterklassiker «Beethovens Fünfte» zum Beethoven-Schottisch arrangiert. Die spritzige Symbiose zwischen Ländlerkapelle und Sinfonieorchester ist definitiv gelungen. Dafür gab’s stehende Ovationen. Das nächste Heirassa-Festival findet vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 statt.

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