Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Schlaflos? Diese Tipps helfen gegen die Hitze in der Nacht

Tagsüber die Räume verdunkeln, am Abend die Fenster öffnen und scharfe Speisen meiden. Apothekerin Karin Häfliger, Inhaberin der Sonnenapotheke in Emmenbrücke, kennt noch weitere Tipps, wie man sich die Hitze vom Leib hält.
Yasmin Kunz
Kennen Sie das auch? Man wälzt sich hin und her - und findet keinen Schlaf. (LZ-Archivbild)

Kennen Sie das auch? Man wälzt sich hin und her - und findet keinen Schlaf. (LZ-Archivbild)

Wer dieser Nächte schlecht schläft, leidet mit Sicherheit nicht allein. Die Ursache dafür ist klar: die Hitze. Mehrmals in den vergangenen Tagen verzeichnete Meteo Schweiz Tropennächte, also Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Das heizt auch die Wohnungen und Häuser und somit auch die Schlafzimmer auf. Die ideale Zimmertemperatur von 16 bis 18 Grad ist wohl vielerorts überschritten.

Karin Häfliger, Vorstandsmitglied des Luzerner Apotheker-Vereins und Inhaberin der Sonnenapotheke in Emmenbrücke, sagt, was gegen heisse Nächte helfen kann.

Karin Häfliger, Inhaberin der Sonnenapotheke in Emmenbrücke und Vorstandsmitglied des Luzerner Apotheker-Vereins. (Bild: PD)

Karin Häfliger, Inhaberin der Sonnenapotheke in Emmenbrücke und Vorstandsmitglied des Luzerner Apotheker-Vereins. (Bild: PD)

Karin Häfliger, man ist müde und geht ins Bett, findet aber keinen Schlaf, weil es zu heiss ist. Ist das normal?

Das ist durchwegs normal. In der Regel sinkt unsere Körperkerntemperatur in der Nacht um 0,5 bis 1 Grad runter. Wenn die Aussentemperatur aber heiss ist, dann fällt uns das Ein- und Durchschlafen wesentlich schwerer.

Was raten Sie Kunden, die wegen der Hitze nicht schlafen können?

Es gibt diverse Tipps, die man ausprobieren kann. So kann man beispielsweise ein feuchtes Tuch um den Nacken oder auf die Stirn legen. Das hat eine kühlende Wirkung, zumal der Kopf am meisten Hitze in sich trägt. Des Weiteren soll man vor dem zu Bett gehen nicht kalt duschen, sondern eher lauwarm. Denn wenn man eine kalte Dusche nimmt, hat der Körper nachher das Bedürfnis, er müsse sich aufwärmen. Zudem rate ich, dass alle elektronischen und technischen Geräte ausgeschaltet bleiben. Fernseher und Laptops etwa generieren Wärme.

Und wenn das alles nicht hilft?

Dann muss man einen kühleren Ort zum Schlafen finden, beispielsweise in einen Raum im Erdgeschoss oder Keller, wo die Luft oftmals kälter ist. Wichtig dabei: Der Raum soll nicht feucht sein. Auch Ventilatoren oder Klimaanlagen können helfen. Ventilatoren sollte man allerdings nicht direkt auf den Körper ausrichten. Das kann zu Erkältungen und Nackenschmerzen führen.

Wie kann ich meinen Körper sonst noch kühlen oder kühl halten?

Generell empfehle ich, wie bei allen Schlafstörungen, scharfe und warme Speisen am Abend zu meiden. Sinnvoll ist ebenfalls, auf Alkohol und Koffein zu verzichten oder zumindest den Konsum auf ein Minimum zu reduzieren.

Apropos Trinken: Was und wie soll man trinken?

Besonders wichtig ist, dass dem Körper genügend Flüssigkeit zugeführt wird, insbesondere Wasser. Ich würde raten, am Abend einen lauwarmen Pfefferminztee zu trinken. Das hat einen erfrischenden Effekt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.