Das ist der Wakker-Preis

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Der Schweizerische Heimatschutz (SHS) vergibt den Wakker-Preis seit 1972 jährlich einer politischen Gemeinde. Die Auszeichnung hat mit 20 000 Franken einen eher symbolischen Charakter. Ermöglicht hat den Preis der Genfer Geschäftsmann Henri-Louis Wakker (1875–1922) mit einem Vermächtnis. Weitere Legate haben die Finanzierung der Auszeichnung gesichert.

Der Wakker-Preis zeichnet Gemeinden aus, die bezüglich Ortsbild- und Siedlungsentwicklung besondere Leistungen vorzeigen können. Hierzu gehören vor allem das Fördern gestalterischer Qualität bei Neubauten und ein respektvoller Umgang mit der historischen Bausubstanz. Ein weiterer Aspekt ist eine vorbildliche Ortsplanung, welche Rücksicht auf die Anliegen der Umwelt nimmt.

Sempach ist nach Cham (1991), Sursee (2003) und Altdorf (2007) die vierte Zentralschweizer Gemeinde, die den Wakker-Preis bekommt. (ep)