«Das ist einer Touristenstadt unwürdig»

Luzerns Ladenöffnungszeiten gehören zu den rückständigsten der Schweiz, kritisiert der Manor-CEO. Er fordert eine einheitliche Regelung.

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Bertrand Jungo fordert längere Ladenöffnungszeiten in Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Bertrand Jungo fordert längere Ladenöffnungszeiten in Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher/Neue LZ)

«Für mich ist das der prominenteste Fall von Wettbewerbsverzerrung in der Schweiz»: Manor-CEO Bertrand Jungo spricht von den unterschiedlichen Ladenöffnungszeiten – der Länderpark in Stans darf länger offen haben als die Einkaufszentren in Luzern und Emmen, wo Manor vertreten ist. «Wir haben samstags weniger Frequenz, weil es interessant ist, wenn man bis 18 Uhr in Stans einkaufen kann.»

Jungo fordert darum eine national einheitliche Lösung bei den Ladenöffnungszeiten. Luzern habe mit Freiburg die rückständigsten Ladenöffnungszeiten der Schweiz. Die derzeitigen Öffnungszeiten in Luzern seien einer Touristenstadt wie Luzern unwürdig, kritisiert Jungo. «Die lokale Politik muss sich hier direkter engagieren.» Konkret möchte Jungo, dass man von Montag bis Samstag bis 20 Uhr die Läden offen halten könne, mit einem Abendverkauf pro Woche bis 21 Uhr.

Hans-Peter Hoeren

Das ausführliche Interview lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.