Das Kandidatenkarussell dreht sich

Drei Monate vor den Luzerner Regierungsratswahlen sind die Kandidaturen bekannt: Um die fünf Sitze bewerben sich sechs Männer und zwei Frauen.

Drucken
Teilen
Das Regierungsgebäude des Kantons Luzern. (Bild: Laura Vercellone/Neue LZ)

Das Regierungsgebäude des Kantons Luzern. (Bild: Laura Vercellone/Neue LZ)

Die CVP tritt mit einem Dreierticket an, FDP, SVP, SP und Grüne setzen auf eine Einerkandidatur, dazu kommt ein Parteiloser.

Als letzte im Kantonsparlament vertretene Partei hob am Dienstagabend die CVP ihre Kandidaten aufs Schild. Die grösste Partei ist mit zwei Männern in der Regierung vertreten. Obwohl sie keinen dritten Sitz anstrebt, tritt sie mit einem Dreierticket an. Neben dem 52-jährigen Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf, der erst ein Jahr im Amt ist, nominierte die CVP die 48-jährige Rektorin und Kantonsrätin Esther Schönbergerund den 45-jährigen Bauingenieur und Rothenburger Gemeindepräsidenten Reto Wyss. Die Wahlen finden am 10. April statt.

Zwei Rücktritte

Die CVP hat den Sitz des zurücktretenden Bildungsdirektors Anton Schwingruber zu verteidigen. Neben diesem tritt auch Baudirektor Max Pfister (FDP) nicht mehr an. Für die Freisinnigen steigt der 54- jährige Willisauer Stadtpräsident und Kantonsrat Robert Küngins Rennen.

Seinen vor vier Jahren der SVP weggeschnappten Sitz verteidigen will der parteilose 45-jährige Finanzdirektor Marcel Schwerzmann. Die SVP kämpft mit dem 57-jährigen Emmer Finanzdirektor und Kantonsrat Urs Dickerhofum eine Rückkehr in die Regierung.

Für eine dritte Kandidatur bereit ist die einzige Linke und Frau in der jetzigen Regierung, die 58-jährige Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli (SP). Für eine Kandidatur entschieden haben sich auch die Grünen, die nicht in der Regierung vertreten sind. Sie nominierten den Biologen und Kantonsrat Adrian Borgula.

Eingabeschluss für die Regierungsratswahlen ist der 14. Februar. Die Grünliberalen und die BDP, die dem Kantonsparlament nicht angehören, verzichten auf eine Teilnahme an den Regierungsratswahlen.

sda