Das Lucerne Festival ist eröffnet

Das Lucerne Festival im Sommer ist am Mittwochabend mit Mozarts Requiem und Beethovens Musik zu Goethes «Egmont» eröffnet worden. Das Festival steht unter dem Motto «Glaube» und geht den religiösen und spirituellen Seiten der Musik nach.

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Hunderte verfolgten die Liveübertragung auf das Inseli. (Bild: Georg Anderhub / Lucerne Festival)

Hunderte verfolgten die Liveübertragung auf das Inseli. (Bild: Georg Anderhub / Lucerne Festival)

Die Eröffnungsrede hielt der Luzerner Theologe Hans Küng. Der 84- jährige Kirchenkritiker bekannte, dass die Musik ihm geholfen habe, den Glauben über Jahrzehnte zu bewahren. Er wünsche auch den Zuhörerinnen und Zuhörern, dass die Musik mit ihrer emotionalen Macht ihnen helfe, unverdrossen den Lebensweg zu gehen.

«Vielleicht mag Ihnen die Musik sogar etwas ahnendes Wissen schenken um eine ganz andere Wirklichkeit», sagte Küng. Mozarts Musik sei dafür zweifellos besonders geeignet. Mozarts Requiem sei alles andere als eine trostlose Trauermusik, sondern zeuge von einem tiefen Glauben an Gott und das Ewige Leben, sagte Küng. Mozarts Gläubigkeit könne vielleicht, in Musik umgesetzt, zur Inspiration werden.

Gäste warten mit einem Glas Aperol auf den Beginn der Übertragung des Livekonzerts. (Bild: Keystone)
22 Bilder
Eine Zuckerbäckerin verkauft ihre Törtchen an einem Stand auf dem Inseli. (Bild: Keystone)
Passanten und erste Gäste vor dem KKL. (Bild: Keystone)
Prominenz versammelt sich vor dem KKL. (Bild: Keystone)
Prominenz läuft Richtung KKL. Andere Gäste mit den Klappstühlen in Richtung Inseli. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Das Eröffnungskonzert wird live aufs Inseli übertragen. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)
Das Eröffnungskonzert wird live aufs Inseli übertragen. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)
Das Eröffnungskonzert wird live aufs Inseli übertragen. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)
Lockeres Publikum auf dem Inseli (Bild: Georg Anderhub / Lucerne Festival)
Das Lucerne Festival Orchestra spielt. (Bild: Georg Anderhub / Lucerne Festival)
Ein paar Hundert Leute sind gekommen. (Bild: Georg Anderhub / Lucerne Festival)
Feines Picknick auf dem Inseli. (Bild: Georg Anderhub / Lucerne Festival)
Gespannte Blicke auf die Leinwand. (Bild: Georg Anderhub / Lucerne Festival)
Claudio Abbado im KKL. (Bild: Peter Fischli / Lucerne Festival)
Hans Küng bei seiner Eröffnungsrede. (Bild: Peter Fischli / Lucerne Festival)
Ex-Miss Bianca Sissing und ihr Partner Pirmin Lötscher (Bild: Roman Kühne)
Ex-Ständerat Bruno Frick. (Bild: Roman Kühne)
BAK-Chef Jean Frédérc Jauslin mit Gattin Carol. (Bild: Roman Kühne)
Kurt Wüthrich, Schweizer Nobelpreisträger für Chemie und ehemaliger ETH-Professor in Begleitung. (Bild: Roman Kühne)
Bandleader Pepe Lienhard (Bild: Roman Kühne)
Klaus-Michael Kühne, Chef des Logistikkonzerns Kühne&Nagel mit Gattin Christine. (Bild: Roman Kühne)

Gäste warten mit einem Glas Aperol auf den Beginn der Übertragung des Livekonzerts. (Bild: Keystone)

Abbado am Pult

Das Eröffnungskonzert wurde, wie es Tradition ist, vom Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado gespielt. Neben Mozarts Requiem stand Beethovens «Egmont»-Musik auf dem Programm, in der es um den Glauben an eine politische Utopie geht. Das Programm des Festivals, das bis am 15. September dauert, umfasst rund 70 Konzerte. Das Rückgrat bilden die Sinfoniekonzerte mit renommierten Orchestern aus Berlin, Wien, Amsterdam, Cleveland, London, Mailand und Leipzig. In Luzern zu hören sind aber auch herausragende Solistinnen und Solisten wie Maurizio Pollini, Pierre-Laurent Aimard, Hélène Grimaud, Lang Lang, Radu Lupu, Murray Perahia und Cecilia Bartoli.

sda

Die Konzertkritik, ein Bericht vom Public Viewing und was Promis zum Lucerne Festival sagen, lesen Sie am 9. August in der Neuen Luzerner Zeitung und als Abonnent kostenlos im E-Paper.