Das Luzerner Fest hat Geldsorgen

Wegen happiger Fixkosten will die neue Leitung des Luzerner Fests zurückbuchstabieren. Sie streicht zum Beispiel das Nachmittagsprogramm auf dem See.

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25. Juni 2011: Zwei Mitglieder der Band El Tiburón heizen den Besuchern des Luzerner Fests auf dem Kornmarkt ein. (Bild: Karin Hauenreiter/Neue LZ)

25. Juni 2011: Zwei Mitglieder der Band El Tiburón heizen den Besuchern des Luzerner Fests auf dem Kornmarkt ein. (Bild: Karin Hauenreiter/Neue LZ)

Das Luzerner Fest – seit 2009 Fusionsprodukt aus Altstadt- und Seenachtsfest – ist ein Publikumsmagnet. Am Samstag, 30. Juni, werden wiederum rund 100'000 Besucher in der Altstadt und rund ums Seebecken erwartet. Doch das zehnköpfige Organisationskomitee um den neuen Präsidenten Oliver Furrer (39), Geschäftsführer einer Eventagentur in Kriens, wird von finanziellen Sorgen geplagt. Das zeigen Recherchen der Neuen Luzerner Zeitung. Das hat etwa zur Folge, dass das Nachmittagsprogramm im und über dem Seebecken aus Kostengründen komplett gestrichen wird. Eine Vorführung des PC-7-Teams der Schweizer Luftwaffe, Wasserski-Akrobatik, eine Wakeboard-Show oder eine Tauch-Rettungsübung – all dies wird heuer nicht stattfinden.

Feuerwerk nur noch 20 Minuten

Das Feuerwerk um 22.30 Uhr wird heuer zwar wie geplant stattfinden, allerdings nur noch 20 statt wie bisher 30 Minuten dauern. Ganz dem Rotstift zum Opfer fällt die Bühne auf dem Franziskanerplatz, wo 2011 unter anderem Coal und Hendrik Belden gespielt haben. Auf dem Franziskanerplatz wird jetzt nur noch «normal» gewirtschaftet – mit Festbeiz und Kleinformationen. Das Feld der Künstler ist zudem insgesamt kleiner geworden.

Jérôme Martinu

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